Nachhaltig schöne Fassaden

(djd). Er zeigt unterschiedlichste Farbtöne und Strukturen, er unterstreicht den Charakter eines Hauses und ist ein guter Schutz gegen Witterungseinflüsse: Der Oberputz der Fassade muss vielen optischen und bauphysikalischen Ansprüchen genügen. Besonders beliebt sind dabei pastöse, organisch gebundene Oberputze, von denen alleine 2011 in Deutschland knapp 115.000 Tonnen verarbeitet wurden.

Schnelle Trocknung der Fassade

Neben ihrer Flexibilität bei der Gestaltung hat diese Fassadenverschönerung auch einen wichtigen bauphysikalischen Pluspunkt, der sich in zahlreichen Labortests und in langjähriger Praxis immer wieder gezeigt hat. Organisch gebundene Oberputze verfügen über eine gute Wasserdampfdurchlässigkeit. Sie sind diffusionsoffen und ermöglichen somit eine schnelle Trocknung der Fassade. „Der offene Porenraum ist durchlässig und erlaubt eine gute Wasserdampf-Diffusion nach außen, denn die entweichenden Wassermoleküle sind viel kleiner als der Porenraum im Putzgefüge“, weiß Dr. Hans Klein, Vorsitzender der Fachgruppe Putz und Dekor im Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (mehr Informationen gibt es im Internet unter http://www.putz-dekor.org).

Trockenes Mauerwerk: Wassertropfen können nicht in die Fassade gelangen

Allein von ihrer Gefügestruktur her können organisch gebundene Putze nicht dampfdicht sein. Wesentlich ist aber auch, dass die Regentropfen, die auf die Fassade auftreffen, nicht in den Putz eindringen können. Wassertropfen sind deutlich größer als die Poren des Putzes und können deshalb nicht in die Fassade gelangen. Diese Eigenschaften organisch gebundener Putze sind somit wesentliche Voraussetzungen für ein trockenes Mauerwerk und ein gesundes Raumklima und dafür, dass sich die Menschen in ihren Wohnungen wohlfühlen.

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