Nachfolge im Vorstandsvorsitz am Deutschen Krebsforschungszentrum offen

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikums Heidelberg

„Wir bedauern sehr, dass Wolfgang Wick am Deutschen Krebsforschungszentrum nun nicht das Amt als Wissenschaftlicher Stiftungsvorstand übernehmen wird“, sagt der Vorstand des DKFZ, Professor Otmar D. Wiestler und Professor Josef Puchta.

„Professor Wick wird eine prominente Aufgabe für den weiteren Ausbau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen übernehmen. Für diese Rolle ist seine weitere Tätigkeit in der klinisch orientierten Forschung unverzichtbar“ sagt Professor Dr. Guido Adler, Vorsitzender des Klinikumsvorstands. „Wir sind ausgesprochen froh, unseren Neurologen und einen ausgezeichneten Forscher in der frühen Phase nach Amtsübernahme in der Neurologischen Klinik am Klinikum weiter in unserem Hause zu wissen“, so Professor Dr. Wolfgang Herzog, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg.

„Durch seine Mitwirkung im NCT sowie als Leiter einer Klinischen Kooperationseinheit zwischen DKFZ und Klinikum wird er auch weiterhin mit der Krebsforschung am DKFZ eng verbunden bleiben“, blickt Wiestler optimistisch in die Zukunft.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

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Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.
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