Nach Krebs wieder Tritt fassen …

Anmeldung unter Tel. 03834-86 53 63
oder E-Mail: piz@uni-greifswald.de

Rund die Hälfte aller Krebspatienten fühlt sich während oder nach ihrer Erkrankung durch quälende Müdigkeit beeinträchtigt. Diese besondere Form der Erschöpfung bei Krebs wird auch Fatigue genannt, was im Französischen so viel wie Ermüdung und Mattigkeit bedeutet. Diese Symptome sind auch bei anderen schweren Krankheitsbildern bekannt. Ausgelöst wird der Zustand teilweise durch die Erkrankung selbst. Häufig tritt die Erschöpfung aber auch bei und durch Chemotherapie, Bestrahlung oder Immuntherapie auf und dauert noch Wochen bis Monate über den Behandlungszeitraum hinaus an.

Auf den regelmäßigen Informationsveranstaltungen ab dem 12. April können die Patienten mehr über den Erschöpfungszustand und sich selbst erfahren. Schwerpunkte sind die individuelle Alltagsgestaltung, das Zeit- und Energiemanagement sowie gesunder Genuss und Schlaf und der Umgang mit den eigenen Gefühlswelten nach so einer schweren Erkrankung. Auf der Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen soll den Betroffenen gezielt Hilfe angeboten werden, so dass sie wieder Tritt fassen und ihre Lebensqualität verbessern können. Die Angebote und Seminare werden von der AOK und der Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs unterstützt.

Ansprechpartner Universitätsmedizin Greifswald
Patienteninformationszentrum (PIZ)
Kontakt: Ute Stutz
Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1, 17475 Greifswald
T +49 3834 86-53 63
E piz@uni-greifswald.de

(PIZ)

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