Nach Hochschulwahlen an der Wilhelm Löhe Hochschule: Hochschulrat und Senat neu konstituiert

Mit großer Freude konnte WLH-Präsident, Prof. Reinhard Meier-Walser, den neu konstituierten Hochschulrat in der Bibliothek der WLH begrüßen.

Der Senat als internes zentrales akademisches Gremium hatte sich wenige Wochen zuvor konstituiert und mit dem Prof. Elmar Nass, WLH-Professur für Wirtschafts- und Sozialethik, einen neuen Vorsitzenden gefunden. Im Hochschulrat, der als strategisches Beratungsorgan der Hochschulleitung fungiert, jedoch auch den Präsidenten und die Vizepräsidenten wählt und somit Aufsichtsfunktionen übernimmt, sind wieder namhafte externe Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit vertreten, die von der gleichen Anzahl vom Senat der WLH bestellter interner Mitglieder ergänzt werden. Neben den wiederberufenen Professoren Erich Reinhardt, Vorstandsvorsitzender Medical Valley EMN sowie Prof. Herbert Rebscher, ehem. Vorstandsvorsitzender der DAK Gesundheit und nun Geschäftsführer des Instituts für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung werden in den nächsten drei Jahren die Journalistin Dr. Sandra Rothhaar sowie Prof. Dr. med. Dietrich von Schweinitz, Direktor der Kinderchirurgischen Poliklinik der LMU München, mit Expertise, Ratschlag und konstruktiver Kritik mitwirken.

Der neue Hochschulrat hat zu Beginn der Sitzung einstimmig Prof. Herbert Rebscher als Vorsitzenden dieses Gremiums berufen. Herbert Rebscher zeigte sich darin überzeugt, dass es vor allem darum gehe, mit der Hochschulleitung und dem Kollegium der WLH Ideen für die langfristige Weiterentwicklung der WLH in diesem Gremium mit interessierter und fachlicher Fokussierung aber auch immer ausgerichtet auf die Umsetzungsfähigkeit in die Gesundheits- und Sozialwirtschaft gerichtet zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Hier zusammen mit den Hochschulräten der WLH in ihren nächsten Schritten beiseite zu stehen, sei äußerst anregend und angesichts der Entwicklungspotenziale der WLH sehr spannend. WLH-Präsident Prof. Meier-Walser zeigte sich überzeugt, dass es nach den ersten sieben Jahren der WLH, wo wesentliche Meilensteine, etwa die erste Institutionelle Akkreditierung absolviert worden sei, nun darum gehe, die Entwicklungs- und Wachstumspotenziale für die WLH gezielt auszubauen. Die Orientierung als Gesundheitshochschule mit einem dezidierten, anwendungsorientierten Forschungsanspruch stehe sinnbildlich für das Potenzial der WLH. Die in den letzten Jahren stärkere Orientierung an berufsbegleitenden Lehrangeboten ergänze und entwickle diese Positionierung durchaus weiter, da gerade im Gesundheitswesen die Bedeutung von veränderten Professionen und Qualifikationen häufig erst am Anfang sei, so zeigten sich die Mitglieder des Hochschulrates einig. So beschloss der Hochschulrat die Freigabe zur Entwicklung eines Masters Berufliche Bildung im Gesundheitswesen.

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