Nach Corona: wird die Maske uns erhalten bleiben?

Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat viele Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens grundlegend verändert. Viele Menschen stellen sich daher auch die Frage, ob es jemals wieder ein Leben gibt, wie es vor der Pandemie war. Hört man sich die Aussagen der Experten und Virologen an, könnte man ein wenig Hoffnung schöpfen. Es ist aber nicht sicher, ob uns einige Maßnahmen, wie beispielsweise das Tragen einer Maske erhalten bleiben.

Offiziell besteht in Deutschland keine Maskenpflicht mehr

Offiziell ist die allgemeine Maskenpflicht seit dem 3. April 2022 in öffentlichen Innenräumen aufgehoben. Dazu zählen zum Beispiel die Schulen oder auch der Einzelhandel. Eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Busse, Bahnen oder Flugzeugen bestand bis zum 23. Juni des Jahres. In Seniorenheimen, Krankenhäusern oder Arztpraxen besteht die Verpflichtung zum Tragen der Maske teilweise heute noch. Ob und wann die Maskenpflicht ganz verschwindet, ist letztendlich von den privaten Betreibern der Einrichtungen abhängig. Sie werden sich wahrscheinlich am Infektionsgeschehen der folgenden Wochen und Monate orientieren. Viele Virologen gehen davon aus, dass das Virus in der Zukunft endemisch eingestuft wird. Dies bedeutet, dass Sars-CoV-2 dann wie ein Grippevirus behandelt werden kann. Zum eigenen Schutz kann aber auch dann immer noch eine Maske getragen werden. In vielen asiatischen Staaten zählte die Maske schon vor Corona zum Bild in öffentlichen Bereichen.

Das Händeschütteln und Umarmungen werden von vielen Bürgern nicht vermisst

Vielleicht ist es Erziehung oder tatsächlich ein Teil des neu erlernten Anstands. In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens hat sich eingebürgert, dass Abstand gehalten wird. An den Supermarktkassen, beim Bäcker oder auch beim Eisstand in der City werden weiterhin sehr oft 1,5 Meter Abstand gehalten. Auch auf das Händeschütteln, Umarmungen oder das Küsschen auf die Wange wird seit Corona vielerorts verzichtet. Hört man sich die Meinungen der meisten Bürger an, wir diese Art der Begrüßung von vielen nicht mehr zurückgewünscht. Auch hier sind Länder in Asien schon vor der Pandemie als leuchtendes Beispiel vorangegangen. Berührungen bei der Begrüßung, besonders bei fremden Menschen ist total unüblich. Auch der Abstand zu Fremden ist in der Öffentlichkeit normal.

Während der Pandemie hat sich Deutschland zum beliebten Urlaubsziel entwickelt

Ab dem Frühjahr 2020 wurden die Grenzen vieler Länder geschlossen. Fluggesellschaften blieben am Boden und die Hotels in den Urlaubsgebieten mussten ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken oder sogar entlassen. Während der Pandemie hat der Urlaub in Deutschland dafür eine Renaissance erlebt. Für viele galt auf einmal Uckermark statt USA oder auch München statt Mallorca. Die Zuwächse waren vor allem nach den ersten Lockerungen immens und an Nord- und Ostsee waren viele Hotels über Wochen und Monate komplett ausgebucht. Viele Bürger des Landes sind auch jetzt etwas mehr als zwei Jahre nach der Pandemie dabei geblieben und verbringen ihren Urlaub in Deutschland. Einen besonderen Boom erleben Campingplätze. Die Hersteller von Wohnwagen und teuren Wohnmobilen kommen mit der Produktion nicht hinterher. Ob aber viele Menschen in naher Zukunft nicht wieder das Fernweh packt, bleibt selbstverständlich abzuwarten.

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