Mythos und Wahrheit

(djd). Erkältungen, Kopfweh, Magenturbulenzen – über alle möglichen Leiden wird unbefangen gesprochen. Beim Thema Intiminfektionen aber herrscht oft peinliches Schweigen. Dabei erwischt es Schätzungen zufolge drei Viertel aller Frauen irgendwann. Dann leiden sie unter den typischen Symptomen: Brennen, Rötungen, Ausfluss und Juckreiz. Doch statt sich ein wirksames Mittel aus der Apotheke zu besorgen, probieren viele erst einmal zweifelhafte Hausmittel aus. Denn um Scheidenpilz und Co. ranken sich immer noch diverse Mythen.

„Joghurt-Tampon“ und Sitzbäder

Zu den Tipps gehört beispielsweise der Tampon mit Joghurt. Auf diese Weise sollen die Milchsäurebakterien die angeschlagene Intimflora regenerieren und den Pilz so verdrängen. Tatsächlich jedoch befinden sich im Joghurt Bakterien, die nicht in die Vagina gehören. Außerdem enthält Joghurt Zusätze, welche die sensible Schleimhaut reizen und das Problem verschlimmern können.

Besser ist es, auf frei verkäufliche Antimykotika, etwa mit dem bewährten Wirkstoff Clotrimazol, zu vertrauen. Was viele nicht wissen: Die sogenannte „1-Tages-Therapie“ ist meist nicht innerhalb eines Tages abgeschlossen, da zusätzlich zu der Anwendung einer Vaginaltablette noch die ergänzende Behandlung mit einer Creme über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen nötig ist. Dagegen ist die „3-Tages-Therapie“, zum Beispiel mit KadeFungin, ideal: Sowohl die Vaginaltabletten als auch die Creme werden über drei Tage angewendet. Sie können innerhalb dieser Zeit nicht nur die Beschwerden, sondern auch die Pilze beseitigen. Eine anschließende Milchsäurekur (zum Beispiel KadeFungin) regeneriert und stabilisiert die Vaginalflora. Wer unsicher ist, ob er an einem Scheidenpilz oder einer bakteriellen Scheideninfektion leidet, kann im Internet unter http://www.kadefungin.de einen Selbsttest machen.

Übertriebene Intimhygiene

Auch über die Auslöser von Pilzinfektionen gibt es Irrtümer. Viele glauben, es liege an mangelnder Sauberkeit. In Wirklichkeit ist jedoch eher ein Übermaß an Hygiene dafür verantwortlich, dass die Intimflora gestört und anfälliger für Pilze und Krankheitserreger wird.

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