„Musik tröstet, Musik heilt, Musik bringt Freude“

Psychische Erkrankungen sind längst Volkskrankheiten – und doch werden sie häufig tabuisiert, die Betroffenen stigmatisiert. Mit der Symposiumsreihe „Anders sein“ will die MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) einen Beitrag zur Aufklärung und Enttabuisierung der Psychiatrie leisten. In diesem Jahr findet das zweite Symposium statt. Die Veranstaltung am Sonnabend, 19. Oktober 2013, trägt den Titel „Musiktherapie – ein Weg zur Seele“ und soll den Gästen das Thema Musik in der Psychotherapie näher bringen. Viele Prominente haben ihr Kommen zugesagt und werden teilweise auch musikalisch etwas zum Symposium beisteuern: die Opernsängerinnen Ania Vegry und Gertraud Wagner, der Pianist und Sänger Markus Matschkowski sowie die Sänger und Vocal Coachs Diana Babalola und Carl Keaton. Zu den VIP-Gästen gehört auch Hannovers Bürgermeister Bernd Strauch. Altbundeskanzler Helmut Schmidt wird eine Video-Botschaft schicken. Wir laden das Fachpublikum sowie Interessierte und die Medienvertreter ein, teilzunehmen am

Sonnabend, 19. Oktober 2013
von 10 bis 16 Uhr
im Leonardo Hotel, Tiergartenstraße 117, 30559 Hannover

Bei jedem Symposium ehrt die MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie Menschen, die sich dafür einsetzen, dass die Öffentlichkeit den Blick auf psychische Erkrankungen und die Betroffenen richtet. In diesem Jahr geht die Ehrenmedaille von „Anders sein“ an den Verein Live Music Now (LMN), der auf eine Initiative des berühmten Violinisten Yehudi Menuhin (1916 – 1999) zurück geht. In Hannover gibt es den Verein seit 2004. Stipendiaten der Musikhochschule geben in ihrem letzten Studienjahr kostenlos Konzerte für benachteiligte Menschen, die sonst keine Gelegenheit haben, in Konzerte zu gehen. „Musik tröstet, Musik heilt, Musik bringt Freude“, hat Yehudi Menuhin einmal gesagt. In diesem Sinne engagiert sich LMN seit neun Jahren auch für die psychisch kranken Patienten der MHH.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um eine verbindliche Anmeldung wird jedoch gebeten. Interessierte melden sich bitte bei Andreas Feyerabend an, Telefon 01761 5324200, Fax (0511) 532-8573, feyerabend.andreas@mh-hannover.de.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Andreas Wessels, Telefon (0511) 532-6560, Wessels.Andreas@mh-hannover.de. Auf dem Symposium stehen Professor Dr. Kai Kahl, geschäftsführender Oberarzt der MHH-Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, und andere Experten der Klinik für Interviews zur Verfügung. Professor Kahl ist ein bekannter Spezialist auf dem Gebiet der Psychotherapie bei affektiven Erkrankungen wie Depression, Borderline und Trauma.

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