Mündiger Patient

Das Gesundheitssystem braucht den mündigen, eigenverantwortlichen und aufgeklärten Patienten. Deshalb ist die Stärkung der Rechte und Einflussmöglichkeiten der Patientinnen und Patienten ein zentrales Anliegen der Gesundheitspolitik, denn ein mündiger Patient ist in der Lage mitzuhelfen, die Qualität im Gesundheitswesen weiter zu verbessern.

Natürlich ist die Patientin/ der Patient bei vielen medizinischen Entscheidungen von den Entscheidungen des Arztes abhängig. Dennoch kann sie oder er mit dem entsprechenden Wissen kritische Nachfragen zu bestimmten Therapieformen stellen und den Behandlungsverlauf der Krankheit konstruktiv begleiten.

Die Entscheidung bei der Wahl eines Krankenhauses für eine langfristig planbare Operation oder den Wechsel der Krankenkasse setzt kein Medizinstudium voraus, sondern einfach nur entsprechende Informationen, die für die Menschen abrufbar sind.

Das Ziel der Gesundheitspolitik ist es deshalb den Menschen umfassende Informationen zur Verfügung zu stellen, um eigenverantwortliche Entscheidungen zu ermöglichen. Dabei geht es nicht nur um die Wahl einer Krankenkasse. Es geht auch um die Entscheidung, künftig mehr über die Kosten der Arztbesuche zu erfahren und über die eigenverantwortlichen Gestaltungsmöglichkeiten einer gesunden Lebensweise .

Denn ein mündiger, aufgeklärter Patient ist in der Lage mitzuhelfen die Qualität in unserem Gesundheitssystem zu halten und vielleicht auch zu verbessern.

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