25 Jahre MS-Therapie – Fulminanter Verlauf eher die Ausnahme bei Multipler Sklerose

Viele Multiple Sklerose (MS)-Patienten konnten einen besonderen Geburtstag feiern – denn seit 25 Jahren gibt es zur medikamentösen Therapie ein Interferon. Gemeint ist das Interferon beta-1b, das erfolgreich gegen die schleichende Krankheit der Multiplen Sklerose eingesetzt wird. Interferon beta-1b ist ein gentechnologisch hergestelltes Arzneimittel von Bayer, das MS-Patienten ermöglicht, für längere Zeit vom „Gespenst“ eines Lebens im Rollstuhl befreit zu bleiben. „Fulminante Verlaufsformen bilden heute eher die Ausnahme“, so der niedergelassene Neurologe und Psychiater Dr. med. Werner Hofmann aus Aschaffenburg im Rahmen einer Presseveranstaltung.

Mit Interferon beta-1b gelang in den 1990er Jahren der Wandel „von der reaktiven Behandlung der MS im akuten Schub zur proaktiv krankheitsmodifizierenden Behandlung mit positiver Auswirkung auf den langfristigen Verlauf.“ (1,2)

BETAPLUS®-Programm schafft Vertrauen und Therapieadhärenz

Über die reine medikamentöse Therapie hinaus engagiert sich Bayer seit 2004 mit seinem BETAPLUS®-Programm auch in der Patientenbetreuung. Das ist besonders wichtig, da die Adhärenz gerade bei chronisch kranken Menschen häufig ein Problem darstellt. Durch individuelle Serviceangebote, telefonische bzw. schriftliche Beratung und die kompetente Betreuung mittels geschulter BETAPLUS®-Schwestern, die sich laut BETAPLUS®-Schwester Stefanie Marquardt, Tuningen, sehr eng an den Bedürfnissen der Patienten orientiert, kann die Adhärenz der Patienten und damit die Effektivität der Betaferon®-Therapie gefördert werden. „Die Frage der Therapie wird zwischen Facharzt und Patient entschieden und von den speziell ausgebildeten Schwestern unterlsützt.

Damit wird mehr Vertrauen zwischen allen Beteiligten geschaffen und die Mitarbeit sowie die Zusammenarbeit intensiviert“, erläuterte Dr. Hofmann. Gestützt wird die Betaferon®-Therapie seit dem Jahr 2000 durch verschiedene Injektionshilfen und seit 2012 durch den Injektomaten BETACOMFORT®, der die regelmäßigen Injektionen erleichtert.

CogniFit-Programm: Mit Training kognitiven Defiziten vorbeugen

Eine individuelle elektronische Serviceleistung ist der persönliche Injektionsmanager myBETAapp®. Er enthält unter anderem einen Kalender mit Erinnerungsfunktion für die nächste Injektion und eine Injektionshistorie, die auf Wunsch des Patienten per E-Mail dem Arzt oder der Schwester zugänglich gemacht werden kann. Eine App für iPhones, iPads und iPods lässt sich kostenlos im App-Store herunterladen. Für Android-Smartphones steht die Website „de.mybetaapp.mobi“ zur Verfügung. Damit passt Bayer seinen individuellen Service den modernen Kommunikationsbedürfnissen an. Hier gliedert sich auch das von Bayer in diesem Jahr ins Leben gerufene CogniFit®-Programm ein. Da es bei MS häufig zu kognitiven Defiziten kommt, steht den Patienten ein computergestütztes, individuelles Online-Programm zum Training der kognitiven Leistungen zur Verfügung. Das Programm besteht aus drei exklusiven Modulen, die Bayer gemeinsam mit der CogniFit Ltd. entwickelt hat.

Links:

  1. CogniFit – Kognitives Training für MS-Patienten
    https://www.ms-gateway.de/cognifit-1532.htm
  2. myBETAapp:
    de.mybetaapp.mobi
    https://www.ms-gateway.de/mybetaapp-mobil-1497.htm
  3. BETAPLUS®-Programm
    https://www.ms-gateway.de/betaplusreg-266.htm

 

Quellen:

  1. Rieckmann P in „25 Jahre Betaferon® im Lauf der Zeit“, Herausgeber: Bayer Vital GmbH, 2013, im Druck
  2. The IFNB MS Study Group, Neurology 1993; 43: 655-661
  3. Therapiebarometer Betaferon
    Presseveranstaltung Dresden, 20.09.2013

Fachkreise finden weiterführende Informationen in unserem Artikel:
„Multiple Sklerose – BENEFIT-Daten mit EDSS und MSSS-Ergebnissen zur Frühtherapie bei MS überzeugen“

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