movival®: Die erste App für Krebskranke, um das Rückfallrisiko durch Bewegung zu senken

„Was kann ich selbst tun, um mein Krebsrückfallrisiko zu senken?“ Auf diese häufig gestellte Frage vieler Krebspatienten gibt es heute eine Antwort auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. In mehr als 70 internationalen Studien zum Thema „Krebs und Bewegung“ hat sich herausgestellt, dass Krebspatienten durch Bewegung ihr Rückfallrisiko wesentlich verringern können. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse werden nun von movival® in einer App und einem Internetprogramm für Krebspatienten nutzbar gemacht. movival® unterstützt Patienten bei der Erreichung von individuellen Bewegungszielen, die anhand so genannter movival®-Punkte dokumentiert werden und auf wissenschaftlichen Studien beruhen. Dabei geht es um jede Form von Bewegung, von A wie Angeln, über Hausarbeit, Spazierengehen, Radfahren, Joggen, bis hin zu Z wie Zumba. Darüber hinaus filtert movival® für seine Nutzer Nachrichten und Neuigkeiten aus der Welt der Krebswissenschaft und bereitet diese verständlich auf. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und andere Portalmitglieder über Nachrichten zu motivieren.

„movival® ist die erste Anwendung, die sich gezielt an von Krebs betroffene Menschen richtet. Unser Ziel ist, dass jeder unserer Nutzer die aktuellsten Informationen rund um die Erkrankung erhält und zudem durch ein angeleitetes Bewegungsprogramm seine Chancen bestmöglich erhöht, gesund zu bleiben“, sagt Privatdozent Dr. med. Thomas Widmann, Gründer von movival®.

Eine häufige Ursache von Krebs sind Veränderungen an den Endstücken der Chromosomen, den sogenannten Telomeren. Mit steigendem Alter verkümmern diese Enden zunehmend, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Chromosomenbrüchen steigt, die zu bösartigen Zellveränderungen führen. Durch regelmäßige körperliche Bewegung werden im menschlichen Körper Enzyme aktiviert, durch die sich die Telomere stabilisieren. „Bewegung wirkt hier wie ein Jungbrunnen“, so Privatdozent Dr. med. Widmann, „wodurch die sonst bei kurzen Telomeren auftretenden krebsauslösenden Chromosomenbrüche seltener auftreten“. Gleichzeitig ist diese Information aber auch eine gute Nachricht für alle gesunden Personen: „Durch Bewegung kann auch schon das Auftreten von Krebs reduziert werden“, so Privatdozent Dr. med. Widmann weiter.

Nutzer von movival® können ihr Bewegungsprogramm individuell festlegen. Das bedeutet, sie können sich ein Wochenziel von movival®-Punkten auf der Basis wissenschaftlicher Empfehlungen selbst vorgeben. Weiterhin ist im Premiumpaket für 9,90 € im Monat die Anbindung eines Bewegungstrackers möglich und der Nutzer hat unter anderem Zugang zu movival®-Webinaren zum Thema Krebs. Da alle Bewegungsformen mit movival®-Punkten versehen sind, stellt movival® ein einfaches und gut verständliches Berechnungssystem für alle Portalmitglieder bereit. Ein movival®-Punkt steht für eine Metabolische Einheit pro Stunde (MET-h). Das Metabolische Äquivalent (MET) ist die Maßeinheit für die Intensität von Bewegung und körperlicher Aktivität. „Etwas Bewegung senkt das Krebsrückfallrisiko etwas und mehr Bewegung senkt das Krebsrückfallrisiko deutlich. Mit insgesamt 25 movival®-Punkten pro Woche steigt die Wahrscheinlichkeit, gesund zu bleiben um bis zu 40 Prozent“, sagt Privatdozent Dr. med. Widmann.

movival® wurde im Jahr 2014 von Privatdozent Dr. med. Widmann gegründet. Darüber hinaus ist er Chefarzt der Asklepios Klinik Triberg und Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie sowie Sozialmedizin. PD Dr. med. Widmann erforscht seit Jahren den Zusammenhang zwischen Krebs und Bewegung. Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit befasste er sich mit Alterungserscheinungen im Immunsystem, den sogenannten Telomeren. Dr. med. Widmann hat unter anderem einen neuen Mechanismus entdeckt, wie eine spezielle Art von Lymphdrüsenkrebs entsteht. Weiterhin hat seine Arbeitsgruppe den Mechanismus erstmals in der Literatur beschrieben, wie körperliche Bewegung auf zellulärer Ebene wirkt. Konkret aktiviert Bewegung ein Enzym namens Telomerase und stabilisiert dadurch das Genom. Dies wird als wesentlicher Faktor angesehen, wie regelmäßige Bewegung dazu beiträgt das Krebs- und das Krebsrückfallrisiko zu senken. PD Dr. med. Widmann konnte im Rahmen seiner aktuellen Forschungstätigkeiten weiterhin zeigen, dass im Rahmen eines Rehabilitationsaufenthaltes nach einer Krebserkrankung genau die nötige „Dosis“ an Bewegung erzielt werden kann, die dazu beiträgt das Rückfallrisiko für einen Krebsrückfall zu senken.

Asklepios hat sich an movival® im Rahmen seiner Venture Capital Aktivitäten beteiligt. Hierbei werden gezielt junge, innovative Gesundheitsunternehmen in den Bereichen Therapie, Diagnostik und Prävention unterstützt, deren Innovationen zu einer qualitativ besseren Patientenversorgung bzw. zu Erfolgen in der Prävention beitragen. Als an Innovation und Qualität orientiertem Unternehmen kann Asklepios so Impulse für eine fortschrittliche Gesundheitsversorgung setzen.

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77855 Achern

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