Motorrad-Kuriositäten – Tutanchamuns Traum auf zwei Rädern

(dmd). Die Pharaonen hätten sicher ihren Spaß gehabt. Für sie ist es leider zu spät. Moderne Kuriositätenfans aber können sich bei der Essen Motor Show 2013 und mit ein bisschen Glück auch danach noch auf dem Asphalt über außergewöhnliche Motorräder freuen: Pharaonen-Bikes, mit viel Aufwand von einem Ägyptenfan entwickelt und produziert.

Der Designer und Macher, Georg Ehrschwendner aus Grödig bei Salzburg, ist ein Experte im Einsatz von GFK (Glasfaser verstärkter Kunststoff). Was auch immer möglich ist, baut er damit. In und rund um das Haus. Oder aber auf zwei Rädern. Seit sieben Jahren widmet er sich dieser Leidenschaft und hat seitdem rund 160 Motorräder mit Hilfe von GFK in rasende Kunstwerke verwandelt.

Die beiden Pharaonen-Bikes, die bei der Essen Motor Show der Öffentlichkeit präsentiert wurden, sind die jüngsten Kreationen. Ihre Ursprungsidee entstand bei einer Nilkreuzfahrt in Ägypten. Georg Ehrschwendner war fasziniert von der Geschichte der Pharaonen, ihrer Kunst und ihrer Kultur. So sehr beeindruckt beschloss er noch vor der Heimreise, Bikes mit ägyptischem Design zu bauen.

Langes und intensiv studierte Ehrschwendner Bücher, um bis ins Detail korrekt zu sein. Um zu garantieren, dass die kuriosen Bikes auch wirklich gefahren werden können, hielt er zudem ausführlich Rücksprache mit dem TÜV.

Das Ergebnis: Goldschimmernd und mit Hieroglyphen verziert schimmert die Oberfläche der ausgebauten Suzuki Hayabusa. Selbst die Reifen sind kaum mehr zu erkennen und verschwinden unter einer goldschimmernden Deko-Hülle mit ägyptischen Abbildungen. Unzählige Götter tummeln sich auf dem Motorrad. Welche Geschichten die Hieroglyphen rund um die Suzuki erzählen, ist jedoch nicht bekannt. Um sich auf dem gestylten Bike entsprechend zu kleiden, entwarf Ehrschwendner zudem eine Motorradjacke im Pharaonen-Design.

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