Möglichkeiten moderner medizinischer Bildgebung

Medieninformation 030/2010 31. März 2010

Röntgen, Computertomographie und MRT sind – 100 Jahre nach Entdeckung der x-Strahlen durch Konrad Röntgen – mittlerweile alltägliche und allgegenwärtige Untersuchungen. Allerdings hat in den letzten Jahren in mehrfacher Hinsicht eine Veränderung der Radiologie stattgefunden. Als Ausdruck zunehmender Digitalisierung verschwanden die "dunklen Kammern" und die immer genauere anatomische Darstellung wurde ergänzt um funktionelle Informationen. Was ist derzeit möglich und wo sind die Grenzen, fragt und beantwortet Prof. Dr. Clemens Fitzek in seinem Vortrag "Möglichkeiten moderner medizinischer Bildgebung" in der öffentlichen Hochschulreihe der Fachhochschule Brandenburg (FHB).

Prof. Fitzek ist Chefarzt des Neuroradiologischen Zentrums des ASKLEPIOS Fachklinikums Brandenburg, er habilitierte 1994 über schnelle MRT-Bildgebung und lehrt seit 2006 an der FHB. 2009 wurde er an der FHB zum Honorarprofessor berufen. In seinem Vortrag am

Mittwoch, 14. April 2010, um 18 Uhr im Hörsaal 027 des Informatikzentrums der FHB (Magdeburger Straße 50)

gibt er Einblicke in den menschlichen Körper unter Zuhilfenahme radiologischer Verfahren. An ausgewählten klinischen Beispielen werden die Notwendigkeiten, die zu einer Veränderung der Bildgebung geführt haben, illustriert. Hierbei werden technische Grundlagen nur insoweit erläutert, wie es für das Verständnis der Zusammenhänge nötig erscheint. Er stellt die neuen Möglichkeiten aus den Bereichen Kernspintomographie (MRT), Computertomographie (CT), "konventionellem" Röntgen und Angiographie dar. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf bereits für die klinische Diagnostik verfügbaren Möglichkeiten.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Weitere Veranstaltungen in der Hochschulreihe im Sommersemester 2010:
o 21. April: "Preußische Optische Telegraphenlinie von Berlin über Brandenburg bis nach Koblenz" von Dr. Manfred Menning (GeoForschungszentrum Potsdam)
o 19. Mai: "Das Menschenschwein im Visier – Die Sehnsucht des George Grosz". Ein Film von Prof. Alexander Urban
o 16. Juni: "Medizinschadensrecht". Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Peter Macke
(idw, 03/2010)

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