Mobile Energie

(djd). Photovoltaik ist auf dem Vormarsch: Lag der Anteil des Solarstroms im bundesweiten Energiemix 2011 noch bei drei Prozent, werden bis 2020 neun Prozent des gesamten Stroms aus Sonnenenergie erzeugt, so eine Voraussage der Unternehmensberatung Roland Berger. Und die „grüne“ Energie wird nicht nur von Unternehmen produziert. Auch immer mehr Privatpersonen nutzen den Vorteil der Photovoltaik – entweder in Form einer fest installierten Anlage auf dem Hausdach oder mit mobilen, kleinen Stationen, den sogenannten Solar-Insellösungen, wie sie etwa der Anbieter Brennenstuhl im Programm hat.

Energieversorgung für unterwegs

Diese Geräte für eine unabhängige Energieversorgung sind für alle geeignet, die gern unterwegs sind und nicht auf elektrisches Licht oder Strom verzichten möchten. Die Solarmodule kommen beispielsweise auf Gartenhäusern, Campingwagen oder Garagen ohne Stromanschluss zum Einsatz. Im Handumdrehen aufgestellt und wieder abgebaut, versorgen sie Camper und Outdoor-Freunde mit genügend Strom, um zum Beispiel Handys, Navis oder Lampen zu betreiben. Sie lassen sich einfach zusammenklappen und somit platzsparend transportieren.

Licht an abgelegenen Orten

Die mobilen „Solar Energie-Sets“ gibt es in verschiedenen Größen. Kleinere Ausführungen mit einer geringeren Leistung des Kollektormoduls sind beispielsweise für die Innenbeleuchtung von Zelten, Gartenhäuschen oder Berghütten geeignet. Ein Modell mit zwölf Watt Peak (wp) Leistung etwa reicht aus, um zwei LED-Leuchten mit Strom zu versorgen. Zudem ist es in einer solchen Größenordnung möglich, einen USB-Ladeanschluss und eine 12-Volt-Autosteckdose mit dem Sonnenstrom zu betreiben. An dieser Steckdose kann ein 12-Volt-Ventilator oder eine Kühlbox laufen. Käufer sollten darauf achten, dass das Paket mit einem speziellen Solarakku geliefert wird. Dieser speichert die gewonnene Energie aus dem Kollektormodul während des Tags, um sie später gebündelt verfügbar zu machen – zum Beispiel für ein Leselicht in dunkler Nacht.

Solarsets mittlerer Größe mit etwa 13 wp Leistung verfügen über einen etwas größeren Kollektor. Hier ist es praktisch, wenn Standfüße oder andere Vorrichtungen im Paket enthalten sind, so dass das Modul nicht umkippt. Auch hier kann ein „Verbraucher“ über USB angeschlossen und eine 12-Volt-Autosteckdose betrieben werden. Zudem gibt es meistens eine Anschlussmöglichkeit für einen externen 230-Volt-Wechselrichter. Dieses Gerät wandelt die Sonnenenergie in haushaltsüblichen Wechselstrom um, so dass auch größere elektrische Geräte genutzt werden könnten.

Tragbare Power aus der Steckdose

Wer den Komfort des „normalen“ elektrischen Stroms auch an abgelegenen Orten auf keinen Fall missen möchte, sollte sich ein Solarset zulegen, das über ein 40-wp-Kollektormodul verfügt und bei dem der passende Wechselrichter bereits im Lieferumfang enthalten ist. Damit kann der Nutzer übliche Haushaltsgeräte sofort betreiben. Sportfans können beispielsweise einen Fernseher anschließen und im Gartenhaus die Bundesliga oder ein Formel-1-Rennen anschauen. Brennenstuhl bietet das passende Paket „SES P4033“ an, das darüber hinaus verschiedene Anschlüsse für Gleichstrom-Verbraucher (drei, sechs und zwölf Volt) und eine 12-Volt-Autosteckdose hat. Außerdem kann man durch zwei weitere USB-Anschlüsse MP3-Player oder Notebook mit Solarenergie füttern. Das Set wird mit zwei Energiesparleuchten inklusive Schalter geliefert.

Ausführliche Anleitung

Der Aufbau und die Bedienung aller notwendigen Komponenten sind einfach. Wer doch einmal Hilfe braucht, findet unter http://www.brennenstuhl.de ausführliche Bedienungsanleitungen. Achtung: Bei allen mobilen Energiesets sollte der Käufer darauf achten, dass sie für optimale Sicherheit mit einem Tiefentladungs-, Überladungs-, Überlast- und Verpolungsschutz ausgestattet sind. So kann jedermann die tragbaren Solaranlagen aufbauen, ohne dafür einen Elektriker bemühen zu müssen.

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