Mit Ultraschall Koronare Herzkrankheit beurteilen: „Stress-Analyse“ zeigt Infarktrisiko an

Bei der „Stressechokardiografie” bringt der Patient seinen Herzschlag auf einem Fahrradergometer auf Touren. Ist dies beispielsweise wegen Gelenkerkrankungen nicht möglich, kann der Arzt den Pulsschlag auch durch Medikamente oder einen Herzschrittmacher steigern. Während der Belastung führt der Arzt eine Ultraschalluntersuchung durch und beobachtet die Herztätigkeit auf dem Monitor. „An Veränderungen der Wandbewegungen können wir erkennen, ob Abschnitte des Herzmuskels nicht ausreichend mit Blut versorgt werden,” erläutert Dr. med. Ralph Stephan von Bardeleben, Oberarzt in der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, II. Medizinische Klinik und Poliklinik an der Universitätsmedizin Mainz. Die Ursache sind meistens Verengungen in den Herzkranzgefäßen. Im Unterschied zu einer Koronarangiografie kommt das „Stress-Echo” ohne Katheter und ohne Röntgenstrahlen aus.

Besonders wichtig ist das „Stress-Echo” bei Frauen und bei Menschen mit Diabetes mellitus: Bei Frauen werden Herzerkrankungen häufig erst spät erkannt. Bei Menschen mit Diabetes kommt es aufgrund einer blutzuckerbedingten Schädigung der Nerven, der diabetischen Neuropathie, häufig gar nicht zu sonst typischen Brustschmerzen. Anstelle dessen klagen die Patienten oft über Atemnot oder einen Leistungsknick.
Die Leistung der Ultraschall-Geräte hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Dr. von Bardeleben stellt die echokardiografisch gesteuerte multidimensionale Stress-Analyse auf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) am 9. März 2011 in Berlin vor.

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Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM):

Termin: Mittwoch, den 9. März 2011, 11.00 bis 12.00 Uhr
Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 1
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Themen und Referenten:

Die Echokardiografie als Stethoskop des Kardiologen:
Kranke Herzkranzgefäße schonend und strahlenfrei beurteilen
Professor Dr. med. Andreas Hagendorff, Leiter des Arbeitskreises Echokardiografie und Mitglied des erweiterten Vorstands der DEGUM, Leiter der Echokardiografie-Labore am Department für Innere Medizin, Neurologie und Dermatologie, Abteilung für Kardiologie und Angiologie, Universitätsklinikum Leipzig – AöR

Ins Herz geschaut: Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße durch Kontrastmittel im Ultraschall sichtbar machen
Professor Dr. med. Klaus Tiemann, Leiter des Bereichs Kardiovaskuläre Bildgebung, Medizinische Klinik und Poliklinik C – Kardiologie, Universitätsklinikum Münster

Risiken einer Koronaren Herzkrankheit unter Belastung einschätzen:
Die echokardiografisch gesteuerte multidimensionale Stress-Analyse
Dr. med. Ralph Stephan v. Bardeleben, Oberarzt Echokardiografie und kardiologische Ambulanz, Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, II. Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz

Wie gewährleistet die DEGUM eine qualifizierte Herzdiagnostik mittels Echokardiografie?
Professor Dr. med. Andreas Hagendorff

Ihr Pressekontakt für Rückfragen und Akkreditierung:
Deutsche Gesellschaft für
Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
Pressestelle
Anna Voormann
Julia Hommrich
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Telefon: 0711 8931-423
Fax: 0711 8931-167
hommrich@medizinkommunikation.org

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