Mit Greta Clementine wurde bereits im Mai das 1.000. Baby des Jahres im Uniklinikum Dresden geboren

Zudem erreichte die Zahl der April-Babys einen für diesen Monat noch nie dagewesenen Höchststand von 225 Babys. Darüber hinaus ist das der dritthöchste Stand in den verfügbaren Statistiken der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Nur im März 2012 mit 227 Neugeborenen und im Juli 2010 mit 241 Babys lagen die Zahlen noch höher.

Greta Clementine erblickte am heutigen 28. Mai 2014 um 3.46 Uhr das Licht der Welt.
Das 1.000. Uniklinikums-Baby des Jahres ist 51 Zentimetern groß und wiegt 3450 Gramm. Sie ist das 468. Mädchen, das in diesem Jahr an der Pfotenhauer Straße geboren wurde – dem gegenüber stehen 532 Jungen. Auch bei den Mehrlingsgeburten bewegen sich die Zahlen auf einem hohen Niveau. Bis zum heutigen Vormittag registrierte die Klinik 48 Zwillingspärchen und zwei Drillinge. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 101 Zwillings- und vier Drillingsgeburten.

Wenn sich Mehrlingsgeburten – insbesondere Drillinge – ankündigen, ist das Universitäts Kinder-Frauenzentrum ebenso ein hochkompetenter Partner der werdenden Eltern wie bei zu früh oder krank geborenen Babys. Als einziges Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) in Ostsachsen bietet das Uniklinikum einen großen Erfahrungsschatz in der Therapie und Pflege dieser Kinder und verfügt über eine optimale Ausstattung. Hier arbeiten die Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie für Kinder- und Jugendmedizin eng zusammen und stellen so die lückenlose Versorgung der Mütter und Kinder in der Schwangerschaft, bei der Geburt sowie in der Zeit danach sicher: Beide Bereiche sind Tür an Tür im selben Gebäude untergebracht. Vom Kreißsaal bis zur Intensivstation für Früh- und Neugeborene sind es auf derselben Ebene nur wenige Meter.

Revolutionäres Schwangerenbetreuungskonzept mit guter Resonanz
Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bietet als eines der ersten Zentren weltweit werdenden Müttern eine umfassende Ultraschalluntersuchung in der 11. bis 13. Schwangerschaftswoche an, die sich nicht nur an den ohnehin seltenen Chromosomenstörungen orientiert. Vielmehr liegt das Augenmerk hauptsächlich auf den bisher nicht berücksichtigten Hauptursachen, durch die Schwangere und Kinder erkranken oder sogar sterben können. Dies sind zum Beispiel Frühgeburten, Schwangerschaftsvergiftungen („Präeklampsien“) und Fehlgeburten. 80 bis 85 Prozent der Schwangeren kann dank der Ergebnisse dieser Erst-Trimester-Spezialsprechstunde eine große Gewissheit einer unkompliziert verlaufenden Schwangerschaft vermittelt werden. Diese Sicherheit vermittelt ihnen Erlebnisgewinn zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Außerdem tragen die Untersuchungen dazu bei, erstmals diese Komplikationen früh und somit potentiell deutlich erfolgreicher zu vermeiden. Die Zahl der Schwangeren, die dieses Untersuchungsangebot wahrnehmen, hat sich in den letzten Jahren auf mehr als 1.000 pro Jahr etwa versiebenfacht.
Die Geburtshilfe des Uniklinikums ist aber auch bei vielen Dresdnerinnen mit einer risikolos verlaufenden Schwangerschaft erste Wahl: „Neben der Universitätsmedizin und der unmittelbaren Nähe zur Kinderklinik mit ihrer Neugeborenenstation geben unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie modernen Stationen mit den schönen Zwei-Bett-Zimmern den Ausschlag“, sagt Klinikdirektorin Prof. Pauline Wimberger. Hier ist nicht nur Platz für Mutter und Kind: Wenn Väter es wünschen, können sie auch nach der Geburt ganz nah bei Partnerin und Kind bleiben.
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Kontakt
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Direktorin: Prof. Pauline Wimberger
Tel. 0351/ 4 58 34 20
E-Mail: frauenklinik@uniklinikum-dresden.de

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