Mit dem „Wickelfisch“ durch die Altstadt

(djd). Basel gilt als Kulturhauptstadt der Schweiz und verfügt über eine der schönsten Altstädte Europas. Doch wer der Stadt in den Sommermonaten einen Besuch abstattet, kann sich auf weitaus mehr als hochkarätige Kunstwerke und architektonische Schmuckstücke freuen. Nicht umsonst wird die Uferszenerie von den Einwohnern stolz „Riviera“ genannt. Und beim prüfenden Blick über den Rhein mag der eine oder andere Gast erstaunt sein ob der zahlreichen bunten Schwimmsäcke und Schwimmer, die im Wasser an der Kulisse der Altstadt vorbeiziehen. Das Rheinschwimmen hat in Basel zwar eine lange Tradition, aber der Fluss hat sich insbesondere in den vergangenen zehn Jahren zum großen innerstädtischen Freibad entwickelt. Alle Informationen zu Basel finden Sie unter http://www.basel.com.

Jugendstil-Badehäuser und Schwimmsäcke

Wasserratten und Sonnenanbeter können den Rhein in den beiden Jugendstil-Badehäusern St. Johann und Breite ganz stilvoll genießen. Noch mehr mediterrane Stimmung kommt beispielsweise beim Mittagessen im Restaurant vom Rheinbadehaus Breite auf: Die Gäste bekommen ihr Essen auf einer Plattform hoch über dem Rhein serviert.

Man muss allerdings nicht unbedingt eine Badeanstalt besuchen, um im Rhein schwimmen zu können. Vielmehr ist es unter den Baslern weit verbreitet, an den verschiedensten Stellen ins Wassers zu springen. Und daher sieht man auch immer wieder knallbunte Säcke im Wasser. Dieser wasserdichte Schwimmsack, besser bekannt als „Wickelfisch“, bietet die praktische Möglichkeit, Kleider und Wertsachen trocken mitzutransportieren. Er ist in etlichen Sportgeschäften in der Innenstadt sowie an den Tourist-Informationsstellen von Basel Tourismus erhältlich. Eine gute Einstiegsstelle für die rechtsrheinische, längste Rheinschwimmstrecke befindet sich übrigens beim Tinguely-Museum.

Begleitetes Rheinschwimmen für Anfänger

Entlang des Ufers klären Plakate darüber auf, wie man am sichersten schwimmt. Zudem hat die Rheinpolizei ein Auge auf die Geschehnisse im Wasser. Gäste, die sich zum ersten Mal in die Fluten stürzen wollen und sich vielleicht noch etwas unsicher fühlen, können am begleiteten Rheinschwimmen teilnehmen. Das kostenlose Angebot des Sportamts Basel-Stadt findet im Juli und August immer dienstags statt. Treffpunkt ist bis 17.45 Uhr im Solitudepark unterhalb des Museums Tinguely. Angaben zur aktuellen Wasserqualität und den Wassertemperaturen gibt es unter http://www.badi-info.ch/bs/basel.

Turbulentes Sommerleben am Rheinufer

Natürlich muss man nicht unbedingt Schwimmer sein, um das turbulente Leben am Rheinufer erleben zu können. Jung und Alt treffen sich an den zahlreichen kleinen Kiosken – Buvetten genannt – trinken Wein oder Bier, schlecken ein Eis oder genießen leckere Häppchen. Wer die Stadt und Umgebung vom Wasser aus erkunden will, kann auch eine Schifffahrt unternehmen. Von einer Hafenrundfahrt bis zu Exkursionen nach Rheinfelden oder ins Dreiländereck ist vieles möglich.

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