Mit dem richtigen Schulranzen Kindern den Rücken stärken

(djd). Sechs Pakete Zucker, 24 Stücke Butter oder ein Sechserpack Wasserflaschen: So viel tragen Kinder jeden Tag zur Schule und zurück. Im Durchschnitt wiegt ein Schulranzen sechs Kilo. Kein Wunder, dass bereits fast 50 Prozent der Elf- bis 17-Jährigen angeben, schon einmal unter Rückenbeschwerden gelitten zu haben. Das sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen, denn ein zu schwerer Tornister kann sogar zu bleibenden Haltungsschäden führen. Als Faustregel gilt: Der volle Schulranzen darf nicht schwerer sein als zehn Prozent des Körpergewichts.

Beim Kauf sollten Kinder den Ranzen sowohl mit einem leichten T-Shirt als auch mit einer warmen Jacke anprobieren. Er sollte im oberen Bereich der Wirbelsäule aufliegen und nicht höher als die Schulter stehen. Die DIN-58-124-Kennzeichnung qualifiziert ihn als praktisch, ergonomisch und sicher. Um unnötigen Ballast zu vermeiden, sollten die Eltern einmal pro Woche gemeinsam mit dem Nachwuchs den Inhalt des Ranzens checken. Nach Schulschluss brauchen die Kinder unbedingt Bewegung, zu viel Sitzen schadet dem jungen Rücken.

Informationen und konkrete Anleitungen rund um das Thema Rückengesundheit gibt es auch unter http://www.deinruecken.de im Internet. Die Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ wird von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen gemeinsam mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau sowie der Knappschaft initiiert.

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