Mit dem Microcar zum Supermarkt

(djd). Rechte und Pflichten gehören im Leben zusammen. Wenn Jugendliche mehr Freiheit und Selbstständigkeit wollen, müssen sie sich auch in der Familie stärker einbringen. Das klappt umso besser, je älter die Jugendlichen sind und je mehr Aufgaben sie auch tatsächlich in eigener Regie übernehmen können. Ein gutes Beispiel ist das Einkaufen. Jugendliche ohne eigenes Auto werden von den Eltern kaum zum Getränkemarkt geschickt, um ein paar Kisten Getränke zu holen – und auch die meisten Einkäufe im Supermarkt erledigen die Eltern unter dieser Prämisse lieber selbst. Doch es geht auch anders.

Ab 16 Jahren im Leichtauto unterwegs

Leichtkraftfahrzeuge beispielsweise sind heute ein probates Mittel, den Jugendlichen zu eigenständiger Mobilität zu verhelfen. Damit werden die Eltern unterstützt – und die Jugendlichen kommen kostengünstig und unabhängig zur Schule, an den Ausbildungsplatz oder in den Sportverein. Die sogenannten Microcars dürfen seit Januar 2013 in den meisten Bundesländern schon ab dem 16. Geburtstag gefahren werden, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sogar schon nach dem 15. Geburtstag. Der Führerschein der Klasse AM ist ausreichend, um die pfiffigen Leichtautos zu steuern, über die es auf http://www.16mobil.de viele weitere Informationen gibt.

Mobil mit 45 Stundenkilometern

Zwei wesentliche Unterschiede gibt es zwischen den Leichtautos und den normalen Kraftfahrzeugen. „Der eine ist die Höchstgeschwindigkeit der Microcars, die bei 45 Stundenkilometern liegt“, betont Hardy Dupont vom Anbieter Driveplanet. „Der andere sind die erheblich geringeren Kosten.“ Die Leichtkraftfahrzeug-Fahrer müssen keine Kfz-Steuern zahlen. Und die Versicherung ist schon ab 69 Euro pro Jahr zu haben. Außerdem kann man die pfiffigen Flitzer schon vergleichsweise günstig erwerben. Den „IXO Urban“ beispielsweise gibt es ab 9.990 Euro. Er reicht völlig aus, um zwei, drei Kisten Mineralwasser oder den Supermarkteinkauf nach Hause zu bringen.

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