Mit dem Herbstlaub rollt die Erkältungswelle

(djd). In der Übergangszeit droht jedes Jahr eine Erkältungswelle. Oft wechselt die Sonne sich abrupt mit empfindlichen Kälteeinbrüchen ab, und die wenigsten Menschen sind passend angezogen. Erkältungserreger lauern überall: am Arbeitsplatz, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Supermarkt. Sie bevölkern die Luft, eingeschlossen in kleine Tröpfchen menschlichen Sekrets. Jeder Infizierte schleudert beim Husten oder Niesen Viren in die Luft, die dann eingeatmet werden oder an Alltagsgegenständen wie Türklinken oder dem Telefon haften. Normalerweise wird ein gut funktionierendes Immunsystem mit den Eindringlingen fertig. Ist die Abwehr jedoch geschwächt, können sich die Erreger in den Atemwegen ausbreiten. Die Begleitsymptome: Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen und Fieber.

Antibiotika bei Erkältung meist sinnlos

Der schnelle Griff zu Antibiotika ist in der Regel sinnlos: Erkältungskrankheiten werden fast immer durch Viren ausgelöst. Antibiotika helfen jedoch nur gegen Bakterien. Eine bewährte Kombination, um die lästigen Beschwerden zu bekämpfen, empfiehlt Dr. Thorsten Zehlicke, leitender Oberarzt der HNO-Abteilung am Hamburger Bundeswehrkrankenhaus. „In dieser Situation kommt es auf eine effektive Symptomlinderung an, für die sich Paracetamol und Phenylephrin qualifizieren.“ Paracetamol ist der Klassiker gegen Fieber und Schmerzen. Phenylephrin lässt die Nasenschleimhaut abschwellen. Beides ist enthalten beispielsweise in GeloProsed (Apotheke). Das Pulver in praktischen Aufreißbeuteln löst sich ohne Wasser direkt im Mund und kann so auch unterwegs bequem eingenommen werden.

Zeitig zu Bett gehen

Um im Fall einer Ansteckung rasch wieder auf dem Damm zu sein, lohnt es sich bereits zum Herbstbeginn hin, die körpereigene Abwehr zu stärken. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Vitamin C und Gemüse, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, Wechselduschen und Saunagänge können das Immunsystem unterstützen. Auch ausreichender Schlaf ist wichtig. Mediziner haben festgestellt, dass auch Stress und Schlafmangel die Funktion der Immunzellen stören können.

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