Mit Arthrose leben und arbeiten

(djd). Der fortschreitende Verschleiß eines Gelenks wird als Arthrose bezeichnet. Häufig ist die schmerzhafte Erkrankung auf eine übermäßige Belastung, eine angeborene Fehlstellung, eine erlittene Verletzung oder auf einen Kollagen-Mangel zurückzuführen. Je nach Stadium des Gelenkverschleißes leiden die Betroffenen unter starken Schmerzen und deutlichen Bewegungseinschränkungen. Wer mitten im Berufsleben steht, für den ändert die Diagnose Arthrose vieles. Oft stellt sich die Frage nach der eigenen Belastbarkeit und es droht die Angst vor Jobverlust. Daher ist es wichtig, bei den ersten Anzeichen von Arthrose zu handeln.

Richtig bewegen und gut ernähren

Oberarzt Andrew Lichtenthal, Sportmediziner am St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau, empfiehlt bei Arthrose eine konsequente Schmerztherapie, physikalische Anwendungen und physiotherapeutische Behandlungen wie Krankengymnastik. Gelenkschonende Bewegung sei wichtig, da der stete Wechsel zwischen Be- und Entlastung die Durchblutung im Gelenkknorpel fördert und die Nährstoffversorgung in diesem Bereich verbessert. Zudem könne die Ernährung das Geschehen positiv beeinflussen: „Vollwertige Kost mit viel Obst und Gemüse, aber wenig Fleisch und gesättigten Fetten enthält viele entzündungshemmende Stoffe. Zusätzlich hilft sie, den Körper zu entsäuern, was sich positiv auf den Muskel- und Gelenkstoffwechsel auswirkt. Um die Kollagenproduktion im Gelenk aktiv anzuregen, empfehle ich meinen Patienten die zusätzliche Einnahme von Trinkkollagen mit entzündungshemmendem Hagebuttenextrakt wie etwa in CH-Alpha Plus.“

Erhöhtes Arthrose-Risiko im Job

Bei Fliesenlegern, Dachdeckern oder Installateuren steigt durch das ständige Hinknien die Gefahr einer Kniegelenksarthrose. Auch Berufe, in denen häufiges Bücken oder das Heben schwerer Gegenstände erforderlich ist, belasten die Knie und lassen die Erkrankung fortschreiten. Zudem sitzen viele Berufstätige mehr als acht Stunden am Tag. Die wenigsten schaffen in ihrer Freizeit einen Ausgleich. Dieser Bewegungsmangel führt dazu, dass der Stoffwechsel in allen Gelenken abnimmt und der Gelenkknorpel regelrecht verhungert.

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