Ministerpräsident Weil bekennt sich zur MHH

Der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Stephan Weil, hat sich klar zur Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bekannt. „Die Menschen wissen, was sie an der MHH haben“, sagte Weil heute (8. August 2017) bei einer Personalversammlung in der MHH. „Wir können stolz darauf sein, was in der MHH an Wissen zum Wohle der Menschen entstanden ist.“ Dass die MHH wieder schwarze Zahlen schreibe, „dafür danke ich allen Beschäftigten, die diesen Erfolg ermöglicht haben“.

Mit Blick auf einen Neubau des Klinikbereichs und der geplanten Bereitstellung von einer Milliarde Euro betonte der Ministerpräsident, dass er „diesen Weg aus Überzeugung“ eingeschlagen habe. „Wenn es nach mir geht, wird das Land das Sondervermögen am Jahresende weiter aufstocken.“ Über der MHH hänge das Damoklesschwert des baulichen Verfalls. „Mit einem modernen Neubau wird die Klinik für die Zukunft gut gerüstet sein – und der Neubau muss so schnell wie möglich kommen.“ Ein Neubau bringe auch bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten mit sich.

Ministerpräsident Weil betonte, mit seinem Besuch wolle er der MHH und seinen Beschäftigen die Wertschätzung der Landesregierung zeigen – gerade in einer Zeit, in der die Hochschule medial angegriffen worden sei.

Zum Hintergrund:
Der Landtag hatte im Mai der Bildung eines sogenannten Sondervermögens zugestimmt, mit dem die beiden hochschulmedizinischen Einrichtungen Niedersachsen saniert werden sollen – die MHH und die Universitätsmedizin Göttingen. SPD und Grüne stimmten zu, die FDP dagegen, die CDU enthielt sich. In einem ersten Schritt sind in das Sondervermögen 600 Millionen Euro geflossen. Insgesamt liegt der Finanzbedarf für beide Institutionen bei mindestens zwei Milliarden Euro. Das Sondervermögen soll in den kommenden Jahren weiter aufgestockt werden.

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