„MHH mit Gleichstellungsarbeit auf Erfolgkurs“

Erneuter Erfolg für die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) beim Professorinnenprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Länder: Die Hochschule ist zum zweiten Mal berücksichtigt worden und kann nun maximal drei Professorinnen berufen, deren unbefristete W2- oder W3-Stellen in den ersten fünf Jahren jeweils über eine Anschubfinanzierung von bis zu 150.000 Euro jährlich finanziert werden. „Die MHH ist mit ihrer Gleichstellungsarbeit weiterhin auf Erfolgkurs“, betont Dr. Bärbel Miemietz, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule. Schon beim ersten Programm 2008 war die MHH erfolgreich gewesen und konnte drei Professorinnen berufen.

96 Hochschulen werden bundesweit mit insgesamt 150 Millionen Euro im Professorinnenprogramm II des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Länder gefördert. In Niedersachsen wurden neben der MHH die Universitäten Hildesheim, Oldenburg, Osnabrück, die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Technischen Universitäten Braunschweig und Clausthal ausgewählt. „Die Kompetenzen hochqualifizierter Frauen werden in der Wissenschaft dringend gebraucht“, sagt Bundesforschungsministerin Professorin Dr. Johanna Wanka, die noch mehr Dynamik bei der Frauenförderung fordert. Das Professorinnenprogramm habe dazu beigetragen, „den Anteil der Frauen in Führungspositionen zu steigern“.

Scroll to Top