MHH bietet neue Ausbildung im Gesundheitswesen

Spannender neuer Ausbildungsberuf im Gesundheitswesen: Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) bietet ab sofort die Ausbildung zum Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) an. Damit gehört die MHH deutschlandweit zu den ersten Kliniken, die das noch junge Berufsfeld in einem eigenen Ausbildungsgang anbieten. Die Bewerbungsfrist für den Jahrgang 2012 mit voraussichtlich 15 Plätzen startet am 1. Juni 2011 und endet am 30. September 2011.

Der Beruf des Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) ist vielfältig und spannend. Zudem bietet er hervorragende Arbeitsplatzperspektiven nach der Ausbildung. Die Mitwirkung bei der Einleitung der Narkose des Patienten im Anästhesieteam, die Kontrolle aller notwendigen technischen Geräte und Materialien während der OP sowie die Assistenz bei Notfallbehandlungen sind nur einige der zentralen Aufgaben der ATA. Das Berufsprofil umfasst unterschiedliche Arbeitsfelder im Operationssaal oder ambulanten OP-Zentrum, in der Endoskopie, der Schmerzklinik oder -ambulanz, im Aufwachraum nach einer OP sowie im Gerätepflegezentrum oder einer Sterilisationsabteilung. „Die Anästhesie und der Operationssaal sind ein extrem faszinierendes Umfeld. Hier trifft innovative Hochleistungsmedizin auf enge Teamarbeit in Extremsituationen. Der Patient legt sein Leben in die Hände des Anästhesieteams, zu dem der ATA gehört“, erklärt Professor Dr. Wolfgang Koppert, Direktor der Klinik für Anaesthesiologie und Intensivmedizin.

Eine besondere Stärke der Schule für Operationstechnische und Anästhesietechnische Assistenz ist die integrierte Ausbildung der Arbeitsbereiche Operationsdienst und Anästhesie. Die enge Verknüpfung fördert den Teamgedanken von Anfang an. „Neben einem hohen Maß an technischem Verständnis legen wir bei den Bewerberinnen und Bewerbern sehr großen Wert auf Teamgeist und soziale Kompetenzen. Gerade vor der Einleitung der Narkose sowie im Aufwachraum spielen Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit in der Betreuung der Patienten eine zentrale Rolle“, betont Florian Fischbock, Leiter der Schule für OTA und ATA. Darüber hinaus sind Verantwortungsbewusstsein, manuelle Geschicklichkeit sowie Kenntnisse in den Fächern Anatomie, Pharmakologie und Krankheitslehre gefragt.

Im Fachbereich Anästhesie und Intensivmedizin nimmt die Nachfrage an exzellent ausgebildetem Fachpersonal in Deutschland immer mehr zu. „Die MHH sieht die Notwendigkeit, einen neuen Ausbildungsberuf zu gestalten, der dem Versorgungsbedarf einer Klinik der Supramaximalversorgung nach hoch spezialisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachkommt“, betont MHH-Vizepräsident Dr. Andreas Tecklenburg, zuständig für das Ressort Krankenversorgung.

Die schulische Ausbildung dauert drei Jahre. „Die zukünftigen ATA werden von Fachexperten, den Praxisanleiterinnen und -anleitern, im direkten klinischen Umfeld ausgebildet“, erklärt Florian Fischbock. Die Bewerberinnen und Bewerber benötigen einen Realschulabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation wie eine bereits absolvierte Ausbildung. Die Vergütung erfolgt analog zur Krankenpflegeausbildung.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Schulleitung Iris Meyenburg-Altwarg und Florian Fischbock, Telefon (0511) 532-3363, E-Mail: Meyenburg-Altwarg.iris@mh-hannover.de, Fischbock.Florian@mh-hannover.de und unter

Schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte an die Schule für Operationstechnische und Anästhesietechnische Assistenz, OE 9563, Carl-Neuberg Str. 1, 30625 Hannover.

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