MHH-Ärzte entwickeln maßgeschneiderte Gelenke aus körpereigenem Material

In der Klinik für Unfallchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) werden in jedem Jahr über 3.000 Patienten mit schweren Verletzungen des Bewegungsapparates behandelt, zum Beispiel nach Autounfällen oder schweren Stürzen. Die Wiederherstellung von Knochen, Knorpel, Sehnen und Bändern, besonders in verletzungsanfälligen Gelenken wie Schulter, Knie, Hüfte oder Sprunggelenk, ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der Klinik in Forschung und Behandlung. Zwei neue Professuren sollen nun beide Bereiche weiter fördern: Die Traumastiftung der MHH finanziert eine Professur auf dem Gebiet des Tissue Engineering zur "Biologie des Bewegungsapparates" mit 350.000 Euro. Seit dem 1.Oktober 2009 hat Professorin Dr. Andrea Hoffmann diese Stiftungsprofessur inne. Professor Dr. Michael Jagodzinski ist seit dem 1. Januar 2010 Professor für Regenerative Gelenkchirurgie. Bei einem Pressegespräch werden außerdem zwei Patienten vorgestellt, bei denen es bereits gelungen ist, schwerste Verletzungen an Knie und Unterschenkel zu rekonstruieren.

Wir laden interessierte Medienvertreter ein, an dem Pressegespräch
teilzunehmen am

Mittwoch, 14. April 2010
um 14.30 Uhr
im Konferenzraum an der MHH-Lounge, Gebäude K6,
Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Ihre Gesprächspartner sind:

Professor Dr. Christian Krettek,
Direktor der MHH-Klinik für Unfallchirurgie

Professorin Dr. Andrea Hoffmann, Stiftungsprofessur
für die "Biologie des Bewegungsapparates"

Professor Dr. Michael Jagodzinski,
W2-Professur für Regenerative Gelenkchirurgie

zwei Patienten.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Daniela Koss, Geschäftsführerin der Traumastiftung, unter Telefon (0511) 532-2027.
(idw, 04/2010)

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