Messe Arbeitsschutz Aktuell in Leipzig: Neue BAuA-Produkte haben Premiere

Akteure im Arbeits- und Gesundheitsschutz können sich am Messestand über das neue „EMKG kompakt“, den druckfrischen „Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung“, den REACH-CLP-Helpdesk, das Biomonitoring-Auskunftssystem, das Produktsicherheitsportal und das Regionale Transferzentrum Dresden der BAuA informieren. An ihren Themeninseln gehen BAuA-Experten auf Fragen und Anregungen von Fachleuten und Interessierten ein und stehen für Diskussionen zur Verfügung.

Mit dem EMKG kompakt (Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe) stellt die BAuA eine Neuheit vor. In wenigen Schritten lassen sich mit der „EMKG Taschenscheibe“ und der „EMKG Taschenkarte“ Gefährdungen durch Einatmen und durch Hautkontakt mit gefährlichen Stoffen ermitteln. Nach dem Ampel-Modell des EMKG kann jeder die notwendigen Schutzmaßnahmen ableiten. Die handliche Mappe ist direkt am Stand erhältlich.
<www.baua.de/emkg>

Der BAuA-Stand erlaubt auch einen Einblick in den druckfrischen „Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung“, der jetzt neu erschienen ist. Der völlig überarbeitete Ratgeber unterstützt branchenunabhängig Experten bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung. Das Kompendium erscheint als Loseblattsammlung. Aktualisierungen werden als kostenloser Download zur Verfügung gestellt.
<www.baua.de/gefaehrdungsbeurteilung>

Das Biomonitoring-Auskunftssystem der BAuA unterstützt die Arbeit der Betriebsärzte, wenn Beschäftigte mit Gefahrstoffen umgehen. Dabei werden Blut oder Urin auf Gefahrstoffe oder deren Abbauprodukte untersucht. Mit einem Klick lassen sich die für einen bestimmten Gefahrstoff verfügbaren Untersuchungsparameter in biologischem Material, Analyseverfahren und Werte zur Beurteilung von Messergebnissen im Auskunftssystem online abfragen.
<www.baua.de/biomonitoring>

Der REACH-CLP-Helpdesk informiert unter anderem über die neue CLP-Verordnung. Ab 1. Dezember 2010 müssen chemische Stoffe nach der Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (Classification, Labelling, Packaging) – auch GHS-Verordnung genannt – gekennzeichnet werden. Die BAuA hat drei GHS-Poster veröffentlicht, die bei der Umsetzung und Anwendung der neuen Verordnung helfen. Darüber hinaus informieren die BAuA-Experten des REACH-CLP-Helpdesks über die Neuerungen, die das europäische Chemikalienrecht (REACH) mit sich bringt.
<www.reach-clp-helpdesk.de>

Im Produktsicherheitsportal der BAuA befinden sich neben Untersagungsverfügungen und Produktwarnungen aus dem europäischen RAPEX-Meldesystem viele Hinweise für Unternehmen, Aufsichtsbehörden und Verbraucher. Als zentrale Meldestelle fasst die BAuA die Bemühungen aller Bundesländer im Bereich gefährlicher technischer Produkte zusammen und wertet sie aus. Ihre Erkenntnisse zu mangelhaften oder gefährlichen technischen Produkten stellt die BAuA den anderen Mitgliedstaaten der EU zur Verfügung.
<www.produktsicherheitsportal.de>

Der BAuA-Standort Dresden setzt vor allem auf Wissenstransfer. Als regionales Transferzentrum entwickeln die Dresdner Fachgruppen Angebote, die auf die Region zugeschnitten sind. Die anwenderfreundlichen Angebote sollen in erster Linie Klein- und Mittelbetriebe beim Arbeitsschutz unterstützen.

Auch die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) und die Bundessieger des Fachgebiets Arbeitswelt des diesjährigen Wettbewerbs Jugend forscht sind am Stand der BAuA vertreten.
<www.gda-portal.de>

Der BAuA-Stand auf der Arbeitsschutz Aktuell 2010 in Leipzig befindet sich in Halle 1, Stand I 18.

Auf einer Bühne am BAuA-Stand läuft ein tägliches Vortragsprogramm zu den ausgewählten Themen. Auch am angeschlossenen Kongress der Messe beteiligen sich BAuA-Experten unter anderem mit Vorträgen zum Thema Arbeitsstättenverordnung.

Alle Publikationen der BAuA können direkt am Infostand bestellt werden. Das gilt auch für den zur Messe neu erscheinenden Jahresbericht 2008/2009. Außerdem kann sich jeder über das Veranstaltungsprogramm 2011 der BAuA informieren. <www.baua.de/termine>

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt. Sie ermöglichen Unternehmen wie auch der gesamten Volkswirtschaft einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Rund 660 Beschäftigte arbeiten am Hauptsitz in Dortmund und den Standorten Berlin, Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.
(idw, 10/2010)

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