„MenschMikrobe“ startet in Innsbruck

Vom 18. Oktober bis 15. Dezember 2013 präsentieren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Robert Koch-Institut (RKI) gemeinsam mit der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) die Wanderausstellung „MenschMikrobe – Das Erbe Robert Kochs und die moderne Infektionsforschung“ im Centrum für Chemie und Biomedizin unweit der historischen Altstadt in Innsbruck. Die in ihrer Form bisher einzigartige Schau von DFG und RKI bietet mit interaktiven Exponaten, Audio-Features und anschaulichen Texten einen Einblick in das heutige Wissen über Bakterien, Viren und Parasiten – und verdeutlicht zugleich die historische und soziale Dimension der Epidemien. Nach einer stark besuchten Präsentation im Naturhistorischen Museum Wien ist Innsbruck der zweite Standort der Ausstellung innerhalb Österreichs.

Journalisten sind herzlich eingeladen zu einer

Pressekonferenz mit Ausstellungsrundgang
Donnerstag, 17. Oktober, 10:30 Uhr
Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB)
Innrain 80-82, 6020 Innsbruck

Feierlich eröffnet wird die Ausstellung am Abend des 17. Oktober um 18:00 Uhr von der Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der MUI, Univ.-Prof. Dr. Cornelia Lass-Flörl, der Rektorin der MUI, Univ.-Prof. Dr. Helga Fritsch, dem Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg, dem Vizepräsidenten der DFG, Univ.-Prof. Dr. Michael Famulok, und dem Präsidenten des RKI, Univ.-Prof. Dr. Reinhard Burger. Den Festvortrag hält Univ.-Prof. Dr. Emil Reisinger von der Universität Rostock zum Thema „Seuchen im Vormarsch“. Journalisten sind auch zur Eröffnung herzlich eingeladen.

„MenschMikrobe“ greift mit der Infektionsforschung ein in Europa wie weltweit bedeutendes Thema auf. Dabei richtet sich die ebenso fundierte wie lebendig gestaltete Schau an ein breites Laienpublikum und ist auch für Kinder geeignet. Die ästhetisch anspruchsvollen Ausstellungswände aus Glas werden durch Mitmach-Exponate ergänzt, beispielsweise eine virtuelle Pandemie-Simulation, ein Krankenhaus-Modell zum Erkunden von Infektionsquellen und ein überdimensioniertes Stoffbakterium, das die Wirkungsweise von Antibiotika verständlich macht. Audio-Features erzählen von den sozialen und kulturellen Auswirkungen historischer Seuchenereignisse wie der Pest im Mittelalter oder der in den 1980er-Jahren einsetzenden AIDS-Epidemie. Spezielle Kindertexte und eine eigene Kinderstation bereiten grundlegende Zusammenhänge für junge Besucher ab dem Grundschulalter auf.

Ein besonderes Angebot rund um „MenschMikrobe“ sind regelmäßige Führungen für Besucher und Schulklassen. Zudem halten Infektionsexperten jeweils donnerstags um 18 Uhr allgemeinverständliche Vorträge zu Themen aus der Infektionsforschung mit anschließender Diskussion. Alle Angebote sind kostenlos. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Ins Leben gerufen wurde „MenschMikrobe“ anlässlich des hundertsten Todestages von Robert Koch, dem Mitbegründer der modernen Bakteriologie, im Mai 2010. An den bisherigen Standorten in Berlin, Bonn, Würzburg, Münster, Hamburg, Jena, München, Tübingen, Lübeck, Heidelberg, Greifswald und Wien stieß die Ausstellung auf hohes Interesse bei Besuchern und Schulen und zog insgesamt rund 118.000 Personen quer durch alle Altersgruppen an, darunter 1.145 Schulklassen.

Alle Informationen und Terminhinweise, frei druckbares Bildmaterial sowie den Ausstellungskatalog zum Download finden Sie auf der Ausstellungs-Website unter:

www.menschmikrobe.at

Presseinformationen und Bildmaterial

Dr. Martin Lindner
Kurator „MenschMikrobe“
Telefon: +49 30 32299718
Mobil: +49 176 23579030
martin.lindner@menschmikrobe.de

Mag. Amelie Döbele
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Universität Innsbruck
Telefon: +43 512 9003-70080
Mobil: +43 676 871672080
amelie.doebele@i-med.ac.at

Die Ausstellung „MenschMikrobe“ in Innsbruck auf einen Blick

• 18. Oktober bis 15. Dezember 2013
• Centrum für Chemie und Biomedizin, Innrain 80-82, 6020 Innsbruck
• Geöffnet: Mo–Mi u. Fr: 10–18 Uhr; Do: 16:30–20 Uhr; Sa/So u. Feiertag: 11–16 Uhr
• Kostenlose Besucherführungen jeweils donnerstags um 16:45 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags um 11 und 14 Uhr; kostenlose Führungen für private Gruppen und Schulklassen nach Anmeldung (menschmikrobe@i-med.ac.at; Telefon: +43 512 9003-70703)
• Öffentliche Vorträge mit anschließender Diskussion jeden Donnerstag um 18 Uhr am Ausstellungsort (Infos und Vortragsthemen unter www.menschmikrobe.at)
• Eintritt frei

Scroll to Top