„MenschMikrobe“ kommt nach Heidelberg

Vom 31. Oktober bis 21. Dezember 2012 präsentieren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Robert Koch-Institut (RKI) gemeinsam mit der Universität und dem Universitätsklinikum Heidelberg die Wanderausstellung „MenschMikrobe – Das Erbe Robert Kochs und die moderne Infektionsforschung“ auf dem Heidelberger Uni-Campus Im Neuenheimer Feld. Die in ihrer Form bisher einzigartige Schau von DFG und RKI bietet mit interaktiven Exponaten, Audio-Features und anschaulichen Texten einen Einblick in das heutige Wissen über Bakterien, Viren und Parasiten – und verdeutlicht zugleich die historische und soziale Dimension der Epidemien. Anlässlich der Ausstellung hält der Medizin-Nobelpreisträger von 2008, Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen, am 19. Dezember um 18:30 Uhr am Ausstellungsort einen öffentlichen Sondervortrag zur Bedeutung der Infektionsforschung für die Krebsmedizin.

Journalisten sind herzlich eingeladen zu einem

Presserundgang am Dienstag, 30. Oktober, 11:30 Uhr
im Foyer des Hörsaalzentrums Chemie
Im Neuenheimer Feld 252
69120 Heidelberg

Feierlich eröffnet wird die Ausstellung am Abend des 30. Oktober um 18:30 Uhr vom Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, Professor Dr. Claus R. Bartram, der Vizepräsidentin der DFG, Professor Dr. Leena Bruckner-Tuderman, und dem Präsidenten des RKI, Professor Dr. Reinhard Burger. Den Festvortrag hält Professor Dr. Hans-Georg Kräusslich vom Department für Infektiologie der Uniklinik Heidelberg zum Thema „Mensch und Mikrobe – eine untrennbare Beziehung“. Journalisten sind auch zur Eröffnung herzlich eingeladen.

„MenschMikrobe“ greift mit der Infektionsforschung ein hierzulande wie weltweit bedeutendes Thema auf. Dabei richtet sich die ebenso fundierte wie lebendig gestaltete Schau an ein breites Laienpublikum und ist auch für Kinder geeignet. Die ästhetisch anspruchsvollen Ausstellungswände aus Glas werden durch Mitmach-Exponate ergänzt, beispielsweise eine virtuelle Pandemie-Simulation, ein Krankenhaus-Modell zum Erkunden von Infektionsquellen und ein überdimensioniertes Stoffbakterium, das die Wirkungsweise von Antibiotika verständlich macht. Audio-Features erzählen von den sozialen und kulturellen Auswirkungen historischer Seuchenereignisse wie der Pest im Mittelalter oder der Cholera-Epidemie 1892 in Hamburg. Spezielle Kindertexte und eine eigene Kinderstation bereiten grundlegende Zusammenhänge für junge Besucher ab dem Grundschulalter auf.

Ein besonderes Angebot rund um „MenschMikrobe“ sind regelmäßige Führungen für Besucher und Schulklassen. Zudem halten Heidelberger Infektionsexperten und Historiker jeweils donnerstags allgemeinverständliche Abendvorträge zu Themen aus Infektionsforschung und Seuchengeschichte. Alle Angebote sind kostenlos. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Ins Leben gerufen wurde „MenschMikrobe“ anlässlich des hundertsten Todestages von Robert Koch, dem Mitbegründer der modernen Bakteriologie, im Mai 2010. An den bisherigen Standorten in Berlin, Bonn, Würzburg, Münster, Hamburg, Jena, München, Tübingen und Lübeck stieß die Ausstellung auf hohes Interesse bei Besuchern und Schulen und zog insgesamt rund 75.000 Personen quer durch alle Altersgruppen an, darunter 943 Schulklassen.

Alle Informationen und Terminhinweise, frei druckbares Bildmaterial sowie den Ausstellungskatalog zum Download finden Sie auf der Ausstellungs-Website unter:

www.menschmikrobe.de

Presseinformationen und Bildmaterial:

Dr. Martin Lindner
Kurator „MenschMikrobe“
Telefon: (030) 3229 9718
Mobil: 0176-23579030
martin.lindner@menschmikrobe.de

Dr. Ute Müller-Detert
Universität Heidelberg – Kommunikation und Marketing
Telefon: (06221) 54 19017
ute.mueller-detert@rektorat.uni-heidelberg.de

Die Ausstellung „MenschMikrobe“ in Heidelberg auf einen Blick

● 31. Oktober bis 21. Dezember 2012
● Universität Heidelberg – Foyer im Hörsaalzentrum Chemie
Im Neuenheimer Feld 252, 69120 Heidelberg
● Geöffnet: Mo–Mi u. Fr: 10–18 Uhr; Do: 10–20 Uhr; Sa/So u. Feiertag: 10–16 Uhr
● Schließtage: 3.11. bis 12:30 Uhr (ab 12:30 Uhr geöffnet); Ganztags-Schließung am 21./23./24./25.11. und am 8./9./14.12.
● Kostenlose Besucherführungen donnerstags um 17:15 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags um 11:00 und 14:00 Uhr; kostenlose Schulklassenführungen nach Anmeldung
● Öffentliche Vorträge ab 8.11. jeweils donnerstags um 18:30 Uhr am Ausstellungsort
● Sondervortrag Harald zur Hausen am Mittwoch, 19.12., um 18:30 Uhr; davor kostenlose Besucherführung um 17:15 Uhr
● Eintritt frei

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