„MenschMikrobe“ eröffnet in Greifswald

„MenschMikrobe“ eröffnet in Greifswald
Erfolgsausstellung zur Infektionsmedizin erstmals in Mecklenburg-Vorpommern

Vom 16. Januar bis 15. März 2013 präsentieren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Robert Koch-Institut (RKI) gemeinsam mit der Universität Greifswald und dem Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald die Wanderausstellung „MenschMikrobe – Das Erbe Robert Kochs und die moderne Infektionsforschung“ im Foyer des Wissenschaftskollegs im Herzen der Altstadt. Die in ihrer Form bisher einzigartige Schau von DFG und RKI bietet mit interaktiven Exponaten, Audio-Features und anschaulichen Texten einen Einblick in das heutige Wissen über Bakterien, Viren und Parasiten – und verdeutlicht zugleich die historische und soziale Dimension der Epidemien. Sie ist erstmals in Mecklenburg-Vorpommern zu sehen.

Journalisten sind herzlich eingeladen zu einem

Presserundgang am Dienstag, 15. Januar 2013, 11.30 Uhr
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald
Martin-Luther-Straße 14
17489 Greifswald

Feierlich eröffnet wird die Ausstellung am Abend des 15. Januar um 18.00 Uhr vom Rektor der Universität Greifswald, Professor Dr. Rainer Westermann, dem Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Dr. Arthur König, der Direktorin des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs, Professor Dr. Bärbel Friedrich, der Generalsekretärin der DFG, Dorothee Dzwonnek, und dem Präsidenten des RKI, Professor Dr. Reinhard Burger. Den Festvortrag hält Professor Dr. Dr. h. c. mult. Jörg Hacker, Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften zum Thema „Menschen, Seuchen und Mikroben – Infektionen als gesellschaftliche Herausforderung“. Journalisten sind auch zur Eröffnung herzlich eingeladen.

„MenschMikrobe“ greift mit der Infektionsforschung ein hierzulande wie weltweit bedeutendes Thema auf. Dabei richtet sich die ebenso fundierte wie lebendig gestaltete Schau an ein breites Laienpublikum und ist auch für Kinder geeignet. Die ästhetisch anspruchsvollen Ausstellungswände aus Glas werden durch Mitmach-Exponate ergänzt, beispielsweise eine virtuelle Pandemie-Simulation, ein Krankenhaus-Modell zum Erkunden von Infektionsquellen und ein überdimensioniertes Stoffbakterium, das die Wirkungsweise von Antibiotika verständlich macht. Audio-Features erzählen von den sozialen und kulturellen Auswirkungen historischer Seuchenereignisse wie der Pest im Mittelalter oder der Cholera-Epidemie 1892 in Hamburg. Spezielle Kindertexte und eine eigene Kinderstation bereiten grundlegende Zusammenhänge für junge Besucher ab dem Grundschulalter auf.

Ein besonderes Angebot rund um „MenschMikrobe“ sind regelmäßige Führungen für Besucher und Schulklassen. Zudem halten renommierte Infektionsexperten öffentliche Vorträge zu aktuellen Themen aus der Infektionsforschung. Alle Angebote sind kostenlos. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Ins Leben gerufen wurde „MenschMikrobe“ anlässlich des hundertsten Todestages von Robert Koch, dem Mitbegründer der modernen Bakteriologie, im Mai 2010. An den bisherigen Standorten in Berlin, Bonn, Würzburg, Münster, Hamburg, Jena, München, Tübingen, Lübeck und Heidelberg stieß die Ausstellung auf hohes Interesse bei Besuchern und Schulen und zog insgesamt rund 80.000 Personen quer durch alle Altersgruppen an, darunter gut 1.000 Schulklassen.

Alle Informationen und Terminhinweise, frei druckbares Bildmaterial sowie den Ausstellungskatalog zum Download finden Sie auf der Ausstellungs-Website unter:

www.menschmikrobe.de

Presseinformationen und Bildmaterial:

Dr. Martin Lindner
Kurator „MenschMikrobe“
Telefon: (030) 3229 9718
Mobil: 0176-23579030
martin.lindner@menschmikrobe.de

Jan Meßerschmidt
Pressesprecher der Universität Greifswald
Telefon: (03834) 86 1150
jan.messerschmidt@uni-greifswald.de

Die Ausstellung „MenschMikrobe“ in Greifswald auf einen Blick

● 16. Januar bis 15. März 2013
● Alfried Krupp Wissenschaftskolleg, Martin-Luther-Str. 14, 17489 Greifswald
● Geöffnet: Mo–Mi u. Fr: 9–17 Uhr; Do: 9–21 Uhr
● Sonderöffnungen: Sa, 16.2. / Sa, 9.3.: 9 bis 17 Uhr
● Kostenlose Besucherführungen jeweils donnerstags um 18.00 Uhr; kostenlose Schulklassen- und Gruppenführungen nach Anmeldung
● Eintritt frei

Scroll to Top