„Mein Patient macht nicht mit – was nun?“ – Symposium in Idstein

Angesichts der immer weiter steigenden Kosten im Gesundheitssystem stellt sich die drängende Frage, wie therapeutische Behandlungen – beispielsweise in der Physio-, Logo- oder Ergotherapie – wirkungsvoller gestaltet werden können. Regelmäßiges häusliches Üben und konsequente Verhaltensänderungen auf Patientenseite können die Effizienz einer Therapie laut WHO (World Health Organisation) erheblich steigern. Hierbei spielt die „Compliance“ des Patienten eine zentrale Rolle. Compliance meint, dass der Patient sich in der Therapie kooperativ verhält und ärztliche oder therapeutische Empfehlungen umsetzt. Mangelnde Compliance in der Arzneimitteltherapie kostet den Bund jährlich rund 10 Milliarden Euro. Etwa 50% aller Patienten nehmen Medikamente nicht vorschriftsmäßig ein, die Raten für das Nichtbefolgen von Verhaltenänderungen oder therapeutischen Übungsprogrammen liegen noch darüber.

Beim Symposium unter dem Motto „Compliance als Schlüssel zum Therapieerfolg“ beleuchten Teilnehmer des Masterstudiengangs Therapiewissenschaften sowie Gastredner die Bedeutung der Compliance für den Behandlungsverlauf. Am Ende der Veranstaltung sollen die Besucher mit aktuellen wissenschaftlichen Informationen zu Förderung und Hemmung der Patientencompliance sowie mit Tipps für die Praxis nach Hause gehen.

Das Symposium richtet sich an Akteure und Studierende im Gesundheitswesen. Zu den Vorträgen werden rund 100 Besucher erwartet. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 30. September 2011 von 13.30 Uhr bis 18 Uhr in den Räumen der Hochschule Fresenius in Idstein statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Partner der Veranstaltung sind der Deutsche Bundesverband akademischer Sprachtherapeuten, ProLog, der Schulz-Kirchner-Verlag sowie der deutsche Bundesverband für Logopädie.

Weitere Informationen zum Symposium sowie den Anmeldebereich sind abrufbar unter

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