Mehr Wohnkomfort mit zusätzlicher Dämmrendite

(djd). Der energetische Zustand vieler älterer Häuser entspricht nicht den modernen Anforderungen an den Wärmeschutz. Einigkeit besteht darin, dass vor allem eine Dämmung die Energiebilanz verbessert. „Viel hilft viel“ ist jedoch nicht der richtige Weg, wenn es um die Verbindung von Wohnkomfort, Immobilienwert und maximaler Energieeinsparung geht. Nur eine leistungsfähige und bessere Dämmung senkt die Heizkostenabrechnung spürbar und macht die Bewohner auf lange Sicht unabhängiger von stetig steigenden Energiepreisen.

Dem Schimmel keine Chance

Ungedämmte Wände kühlen im Winter stark aus und strahlen ihre Kälte in den Raum ab. So fühlt man sich selbst bei Temperaturen, die nach der Anzeige auf dem Thermometer eigentlich angenehm sein müssten, unbehaglich und hat den Eindruck, dass es im Raum zieht. In der Folge wird oft die Heizung höher gedreht, was die Heizkosten weiter in die Höhe treibt. An kalten Bauteilen schlägt sich zudem vermehrt Kondenswasser nieder. Wo es aber feucht ist, fühlen sich Schimmelpilze und andere Mikroorganismen wohl und finden einen guten Nährboden. Schimmelpilzsporen und Ausscheidungen von Bakterien sind aber zum Teil toxisch und können bei vielen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Eine gut ausgeführte Dämmung der Gebäudehülle hält die Temperatur in den Räumen angenehm und vermeidet Kältegefühle. An warmen Wandoberflächen kann sich keine Feuchtigkeit bilden und die Schimmelpilzgefahr ist weitgehend gebannt.

Schadstoffarm und schimmelresistent

Polyurethan-Hochleistungsdämmstoffe bieten aufgrund ihrer sehr niedrigen Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert) einen sehr guten Wärmeschutz. Je kleiner die Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS), desto mehr leistet der Dämmstoff. Ein Aufbau mit Polyurethan der WLS 024 kann im Vergleich zu herkömmlichen Dämmstoffen daher deutlich schlanker ausfallen. Dank seiner bauphysikalischen Eigenschaften wird der Dämmstoff auch nicht selbst zum Problem fürs Wohnklima. Denn Polyurethan-Hartschaum erfüllt beispielsweise die strengen Anforderungen des Ausschusses für die gesundheitliche Bewertung von Bauprodukten (AgBB) und ist daher auch für den Einbau in Innenräumen geeignet. Die Emissionen werden hier sogar mit „Null“ bewertet. Und im Unterschied zu Dämmmaterialien zum Beispiel aus nachwachsenden Rohstoffen können Pilze und andere Mikroorganismen diesen Dämmstoff nicht belasten. Polyurethan enthält keine Insektizide und setzt keine Fasern frei. Mehr Informationen über eine effiziente und nachhaltige Dämmung gibt es unter http://www.daemmt-besser.de im Internet.

Energetische Modernisierungen mit langfristig guter Rendite

Eine Verbesserung der Wärmedämmung ist die beste Investition in die Senkung zukünftiger Energiekosten. Der stark reduzierte Energiebedarf kann dann aus erneuerbaren Energiequellen oder konventionellen Heizungen mit hohem Wirkungsgrad und geringen Abgasverlusten gedeckt werden. Experten raten daher, zunächst die Dämmung des Hauses in Angriff zu nehmen und erst in einem zweiten Schritt die Heiztechnik zu planen. Hohe Energiepreise auf der einen und historisch niedrige Zinsen auf der anderen Seite bieten derzeit besonders günstige Bedingungen für die energetische Modernisierung. Bis zum Jahr 2014 hat der Gesetzgeber zudem die Förderprogramme der KfW für Hausbesitzer verlängert. So lohnt es sich zurzeit auch, „auf Pump“ zu sanieren und KfW-Förderkredite zu nutzen.

Wer selbst über genügend Kapital verfügt und nach einer rentablen und sicheren Geldanlage sucht, liegt mit einer „Einzahlung“ in die eigenen vier Wände ebenfalls richtig. Die Energieeinsparung durch Wärmedämm-Maßnahmen bringt deutlich mehr Rendite als das gute alte Sparbuch und ist deutlich risikoloser als eine Investition in Aktien und Co. Auch diese „Selbstfinanzierer“ können Zuschüsse von der KfW beantragen. So eignet sich eine bessere Wärmedämmung sogar als Baustein in der Altersvorsorge.

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