Mehr Licht

(mpt-191). Auch im hohen Alter möglichst selbstständig leben und die Wohnung weitgehend ohne fremde Hilfe nutzen zu können – diesen Wunsch haben die meisten Bundesbürger. Voraussetzung dafür sollte aber auch sein, mögliche Gefahrenquellen aus dem Alltag zu verbannen. TNS Emnid wollte im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen ( https://ergodirekt.de ) von den Deutschen wissen, ob sie ihre Wohnung oder ihr Haus schon einmal gezielt auf solche Gefahrenstellen untersucht haben. Über alle Altersgruppen hinweg hatten sich im Durchschnitt 52 Prozent dazu noch keine Gedanken gemacht. Anders die Situation etwa bei den 50- bis 59-Jährigen. Hier hatten 60 Prozent bereits etwas unternommen oder zumindest darüber nachgedacht.

Senioren benötigen deutlich mehr Licht

Bei nachlassendem Sehvermögen wächst im Alter vor allem der Wunsch nach einer ausreichenden Beleuchtung. Wertvolle Tipps dazu gibt etwa die Brancheninitiative licht.de. Beleuchtungskonzepte für Senioren müssen demnach berücksichtigen, dass ein normalsichtiger 60-Jähriger für den gleichen Helligkeitseindruck wie ein 20-Jähriger mindestens doppelt so viel Licht braucht. Wenn alle Leuchten im Raum eingeschaltet sind, sollte die Beleuchtungsstärke für Senioren demnach um mindestens ein Drittel bis um die Hälfte über der Norm von 300 bis 500 Lux liegen. Kombinationen aus Decken-, Wand-, Steh- und Tischleuchten schaffen eine helle, wohnliche Atmosphäre. Ein hoher Anteil indirekten Lichts, das von Decken und Wänden in den Raum reflektiert, wirkt besonders angenehm. Es schützt zudem vor Blendung, die ältere Menschen mehr stört als jüngere.

Absicherung für den Fall der Fälle

Trotz aller Vorsicht lässt sich das Unfallrisiko im Haushalt nicht gänzlich ausschließen. Andreas Strobel von den Ergo Direkt Versicherungen betont, dass man mit einer privaten Unfallversicherung zumindest die erheblichen Mehrkosten bei unfallbedingter Invalidität absichern könne: „Die meisten Senioren unterschätzen die Einschränkungen und Kosten, die ein solcher Unfall oftmals nach sich zieht. Die Folgen können schnell einen Wohnungsumbau oder eine Haushaltshilfe notwendig machen.“

Mehr Informationen gibt es unter https://ergodirekt.de im Internet.

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