Mehr Durchblick im Förderdschungel

(djd). Der Staat unterstützt die energetische Sanierung eines Hauses, etwa die Modernisierung des Dachs, mit finanziellen Zuschüssen. Und das aus gutem Grund: Gerade das „Oberstübchen“, oft komplett ungedämmt oder nur mit einer dünnen Zwischensparrendämmung versehen, ist in vielen Altbauten mitverantwortlich für die größten Energieverluste. Wer sich über die Fördermöglichkeiten informieren möchte, braucht oft jede Menge Zeit und Geduld. Denn für Laien ist es kaum möglich, den Überblick zu behalten – zu ärgerlich, wenn einem dadurch Zuschüsse entgehen. Für Abhilfe sorgen neue Fördermitteldatenbanken, die alle Programme rund um die Dachsanierung zusammenfassen.

Individuelle Auswertung per Mausklick

Wer Zuschüsse in Anspruch nehmen möchte, muss eine zentrale Voraussetzung erfüllen: Der Um- oder Ausbau hat den derzeit geltenden energetischen und Umweltanforderungen zu entsprechen. Welche Programme für das eigene Bauvorhaben in Frage kommen, lässt sich beispielsweise mit Hilfe der Braas Fördermitteldatenbank unter http://www.braas.de unkompliziert und schnell ermitteln – ganz gleich, ob es um Neubau, Sanierung oder Modernisierung geht. Das kostenlose Onlineangebot wertet stets die aktuellen Programme von Bund, Ländern und Kommunen sowie Energieversorgern aus. Der Hausbesitzer füllt lediglich einen Fragebogen aus und erhält direkt das persönliche Ergebnis.

Sanierung mit Plan

Auch Häuser, die etwas in die Jahre gekommen sind, lassen sich heutzutage in Energiesparhäuser verwandeln. Entscheidend dafür ist richtige Planung. „Generell sollte erst gedämmt und dann das Heizsystem erneuert werden“, erklärt Braas Geschäftsführer Dr. Rudolf Rauss. Die Sanierung sollte möglichst bei der Dämmung des Dachs beginnen, da gerade bei älteren Eigenheimen hier viel Energie verloren geht. Die größte Wirkung erzielen dabei Komplettsysteme, deren Einzelteile aufeinander abgestimmt sind – von den hochwertigen Dachpfannen bis zu Unterdeckbahnen, Dämmstoffen und Solarsystemen.

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