Mehr als nur ein Schattenspender

(djd). Nach dem langen Winter freuen sich viele Hausbesitzer auf die Zeit, in der die Tage wärmer werden und sie wieder mehrere Stunden draußen verbringen können. Im Garten oder auf der Terrasse genießen sie die frische Luft – wenn die Sonne doch einmal etwas zu stark brennt, fungieren Sonnenschirme als praktische Schutzinseln. Und die können auch abends noch gute Dienste leisten. Gerade in den ersten Sommerwochen setzt zwar die Dunkelheit schon recht früh ein, doch wer seinen Schirm mit Spezialfunktionen ausgestattet hat, kann die Zeit im Freien komfortabel verlängern. Deshalb sollten Nutzer bei der Anschaffung eines Sonnenschirms von Anfang an auf diese Extras achten.

Leuchten im Sonnenschirm

So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, die Schattenspender des Tages als Lichtquelle für die Nacht umzufunktionieren. Die Leuchten sitzen dabei direkt unter den Haltearmen des Sonnenschirms. Tagsüber sind sie ausgeschaltet, bei geschlossenem Schirm verbleiben sie einfach an ihrem Platz, abends in der Dunkelheit kommen sie zum Einsatz. Wer sich beim Kauf nach einem solchen beleuchtbaren Sonnenschirm umsieht, sollte zu Modellen mit LED-Licht greifen. Diese Lampen haben im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtstoffröhren mehrere Vorteile.

Zum einen sind sie energieeffizient und damit im Unterhalt sehr kostengünstig. Zudem bieten sie eine augenfreundliche und angenehme Beleuchtung, wahlweise mit warm-weißem oder modernem, kalt-weißem Licht. Zudem ziehen LED-Leuchten keine Insekten an. Dem abstrahlenden Licht fehlen nämlich die UV- und Infrarotanteile, die Mücken und andere Plagegeister besonders schätzen. Bei Modellen des Anbieters May beispielsweise kann eine zusätzliche Dimmung für die individuelle Note in der Lichtgestaltung sorgen. Wer es romantisch mag, kann damit die Lichtintensität auf 75 Prozent herunterfahren. Bei allen Großschirmen des Herstellers werden die dimmbaren LED-Elemente in stabförmige Halterungen eingegossen. Damit sind sie auch wasserdicht – sehr praktisch bei Regenschauern. Unter http://www.may-online.com gibt es weitere Informationen.

Wärme von oben

Neben der eingebauten Beleuchtung gibt es noch weitere Ausstattungen, die einen herkömmlichen Sonnenschirm zum nützlichen Begleiter eines kompletten Gartentags machen. Eine integrierte Heizung beispielsweise ersetzt einen externen und kostspieligen Heizpilz und spendet Wärme, wenn die Sonne bereits untergegangen ist. Am Tag dagegen ist ein hoher Sonnenschutzfaktor wichtig. Käufer sollten deshalb auf den sogenannten UV-Protection-Faktor der Bespannung achten. Er gibt an, um wie viel sich durch die gewählte Schirmbespannung die Eigenschutzzeit der Haut vor der direkten Sonneneinstrahlung erhöht. Ein Beispiel: Liegt die Eigenschutzzeit der Haut bei einem durchschnittlichen Mitteleuropäer bei 30 Minuten, verlängert sie sich mit UVP 40 auf etwa 1.200 Minuten, mit UVP 60 sogar auf rund 2.700 Minuten. Das heißt, unter einem Sonnenschirm mit Sonnenschutzfaktor 60 kann man bis zu 45 Stunden sitzen, ohne sich zu verbrennen. Der Anwender sollte unbedingt darauf achten, dass der UVP nach der derzeit strengsten Norm UV801 angegeben wird (die australisch-neuseeländische Norm ist veraltet).

Zusätzlicher Wind- und Wasserschutz

Sonnenschirmkäufer sollten zudem darauf achten, für welche Windstärken ihr Modell geeignet ist. Denn die Befestigung muss den jeweiligen Windverhältnissen angepasst werden – dies gilt vor allem, wenn man sich in exponierten Lagen befindet, zum Beispiel in den Bergen, am Meer oder in gänzlich ungeschützten Gartenbereichen. Robuste Schirme lassen sich dann bei entsprechender Schrägstellung oder mit Seitenteilen gleichzeitig als Windschutz einsetzen. Nicht zuletzt ist es sinnvoll, auf eine hohe IP-Schutzklasse aller Schirmkomponenten zu achten. Diese zeigt an, wie sicher zum Beispiel das Netzteil zur Stromversorgung der Schirmbeleuchtung ist.

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