Medizinstudium der Uni Witten/Herdecke belegt 1. Platz im Fakultätenranking des Hartmannbundes

Mit großem Vorsprung hat das Department für Humanmedizin der Universität Witten/Herdecke (UW/H) beim diesjährigen Fakultätenranking des Hartmannbundes – dem Verband der Ärzte Deutschlands – den ersten Platz belegt. Mit der Bestnote 1,58 siegte die UW/H vor den Medizinischen Fakultäten der Universitäten Greifswald (Gesamtnote 1,73) und Heidelberg (Gesamtnote 1,78). Abgestimmt hatten im Rahmen einer bundesweiten Online-Umfrage von April bis Juni 2013 fast 2.400 Medizinstudierende. Berücksichtigt wurden die Studienangebote, für die jeweils mehr als 45 Medizinstudierende ihre Bewertung abgegeben hatten.

„Die Auszeichnung des Hartmannbundes freut uns außerordentlich“, kommentiert Prof. Dr. Stefan Wirth, Dekan der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke, den ersten Platz. „Zwar sind auch wir selbst der Meinung, dass unsere Studierenden eine sehr gute theoretische und praktische Ausbildung im Medizinstudium erhalten. Es ist aber schön, wenn das auch von außen bestätigt wird. Mein Dank gebührt an dieser Stelle den Studierenden, die sich engagiert und differenziert an der hinter dem Preis liegenden Befragung beteiligt haben, den über viele Jahre am Gelingen des Modellstudiengangs beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Lehrenden am Campus in Witten und in unseren kooperierenden Kliniken und Praxen.“

Der Fakultätenpreis des Hartmannbundes wird nur alle vier Jahre verliehen. Insgesamt wurde er nach 2005 (Sieger Leipzig) und 2009 (Sieger Aachen) bereits zum dritten Mal ausgeschrieben. „Ziel der Umfrage war es auch diesmal, herauszufinden, welche Fakultät im Jahr 2013 nach Einschätzung der Medizinstudierenden die beste ärztliche Ausbildung anbietet. Die Ergebnisse sollen den Fakultäten und den Medizinstudierenden aufzeigen, in welchen Bereichen die medizinischen Fakultäten eine gute Lehre anbieten und in welchen sie möglicherweise noch Nachholbedarf haben“, erläutert Kristian Otte, Vorsitzender der Medizinstudierenden.

Die Auswertung der einzelnen Themenkomplexe erfolgte mit Hilfe der Schulnoten von eins bis sechs. Im Mittelpunkt der Umfrage standen die Themenkomplexe Qualität der medizinischen Ausbildung allgemein, Qualität der Lehrveranstaltungen, erweitertes Lehrangebot, Lehrkräfte, Unterstützung bei der praktischen Ausbildung, Ausstattung, Verzahnung der Studienabschnitte, Patientenkontakt, Prüfungen / Promotion, Kursangebot zu beruflichen Perspektiven, Vereinbarkeit Studium und Familie, Dekanat, Zulassungsverfahren zum Studium, Abschlussnote als Empfehlung an am Medizinstudium Interessierte. „Die einzelnen Themenkomplexe erhielten nach Auswertung der etwa 45 Einzelfragen Durchschnittsnoten, die dann zu einer Gesamtnote zusammengefasst wurden. Am Ende stand mit der UW/H die Einrichtung ganz oben im Ranking, für die die beste Gesamtnote ermittelt wurde“, erläutert Otte.

Hier finden Sie die Ergebnisse im Überblick: www.hartmannbund.de/de/news/preise-ehrungen/fakultaetenpreis-2013-2/

Weitere Informationen:
UW/H: Prof. Dr. Stefan Wirth, 02302 / 926-714 oder stefan.wirth@uni-wh.de
Hartmannbund: Dörthe Arnold, 030 / 206208-13 oder doerthe.arnold@hartmannbund.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.550 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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