Medizinstudierende bildet sich fort beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag

„Ich weiß noch viel zu wenig über Schmerzmedizin. Da ist der Kongress eine gute Gelegenheit, etwas zu lernen. Das Thema Schmerzmedizin ist für jeden Arzt wichtig, denn chronische Schmerzen beeinflussen den Menschen in seiner Gesamtheit“, erläuterte einer der Teilnehmer des Workshops „Von der Grundlagenforschung zur Therapie“ seine Motivation zur Teilnahme.

Neben diesem exklusiven Workshop hatten Studierende aus höheren klinischen Semestern oder dem PJ auch die Möglichkeit, kostenfrei am gesamten Kongressprogramm teilzunehmen, um sich u. a. auch über neurologische oder orthopädische Untersuchungsmöglichkeiten, Naturheilverfahren, Neuromodulation oder Palliativmedizin fortzubilden.

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. (DGS) setzt mit dieser Förderung der Studierenden ein Zeichen für die Zukunft der Schmerzmedizin. „Ohne Studierende, die in der Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzen ausgebildet werden, kann die Versorgung der aktuell 23 Millionen Patienten in Deutschland und auch die Zukunft unseres Fachbereichs nicht gesichert werden“, so Klaus Längler, Vizepräsident der DGS und Seminarleiter.

Die jungen Schmerzexperten haben das Thema schon jetzt für sich entdeckt: „Die Schmerzmedizin ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Sie besteht nicht allein aus einer medikamentösen Therapie, sondern sollte optimalerweise verschiedenste Behandlungsstrategien umfassen. Das bedeutet, dass jeder kurativ handelnde Arzt sich mit Schmerzmedizin befassen sollte. Es liegt nun an unserer Generation, dies zu etablieren“, so einer der Teilnehmer.

Praxisnah und aktuell – der Deutsche Schmerz- und Palliativtag

Der jährlich stattfindende Deutsche Schmerz- und Palliativtag ist mit durchschnittlich 2.500 Teilnehmern der größte deutsche Schmerzkongress. Er zeichnet sich durch die Vermittlung besonders praxisnaher und alltagstauglicher schmerzmedizinischer Inhalte aus – am Patienten orientiert und direkt aus der Forschung in der täglichen Arbeit anwendbar. Der Kongress dauert noch bis zum 07. März. Mitveranstalter sind die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V., die Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Palliativversorgung und das Institut für Qualitätssicherung in Schmerztherapie und Palliativmedizin.

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