Medizinprodukte: Forschergruppe reicht Petition zur EU-Richtlinie ein

Derzeit wird die europäische Medizinprodukterichtlinie (Medical Device Directive) überarbeitet, um die Zulassung und den Umgang mit Medizinprodukten im Hinblick auf mehr Sicherheit und Schutz für die Patienten zu verbessern. Nach Ansicht von Experten reicht der Revisionsvorschlag der Europäischen Kommission jedoch nicht aus. Aus diesem Grund haben Wissenschaftler aus ganz Europa unter der Leitung von Professor Neugebauer von der Universität Witten/Herdecke mit einer Petition auf die Revision reagiert. Sie bemängeln unter anderem, dass vor dem Marktzugang keine Evidenz für den klinischen und patientenrelevanten Nutzen verlangt werde und die Zulassungsprozesse nicht transparent seien.

Die Petition wird von einer großen Gruppe von Institutionen, Wissenschaftlern und Experten aus ganz Europa unterstützt. Sie wurde am 22. März bei dem EU Parlament, der EU Kommission und dem Europäischen Rat eingereicht und angenommen. Inhaltlich benennt sie die aktuellen Missstände und formuliert Forderungen an die Zulassungsvoraussetzungen für Medizinprodukte mit mittlerem und hohem Risiko.

Hier finden Sie die Petition im Original-Wortlaut: www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/medizinprodukte-forschergruppe-reicht-petition-zur-eu-richtlinie-ein/

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Scroll to Top