Medizinhistoriker für JLU-Studie zur Rolle der Ärzte im Nationalsozialismus ausgezeichnet

Der Medizinhistoriker Dr. Sascha Topp ist zusammen mit zwei weiteren Wissenschaftlern mit dem Herbert-Lewin-Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus ausgezeichnet worden. Der mit insgesamt 12.500 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Gesundheit, der Bundesärztekammer/BÄK und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vergeben. Dr. Topp wurde für sein an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) entstandenes Buch „Geschichte als Argument in der Nachkriegsmedizin: Formen der Vergegenwärtigung der nationalsozialistischen Euthanasie zwischen Politisierung und Historiographie“ (Göttingen 2013) ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Freitag in Berlin statt.

Die Studie ist im Kontext des Sonderforschungsbereichs „Erinnerungskulturen“ (SFB 434) und eines anschließenden DFG-Projekts am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Gießen entstanden. Das Buch stellt die überarbeitete Fassung der Dissertation von Sascha Topp dar (Betreuer: Prof. Dr. Volker Roelcke).

Kontakt:
Prof. Dr. Volker Roelcke, Institut für Geschichte der Medizin
Iheringstraße 6, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-47712

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