Medizin für mich, Medizin für dich

Die Personalisierte Medizin nutzt Fortschritte in Biomedizin und Informationstechnik und ermöglicht damit, an Stelle der bisher üblichen One-size-fits-all-Behandlungen gezielte und massgeschneiderte Therapien für genau charakterisierte Patientengruppen. Personalisierte Medizin dürfte es also erlauben, eine grössere Anzahl von Patientinnen und Patienten mit wirksamen und nebenswirkungsarmen Medikamente zu versorgen. Dazu kommt, dass sie nicht nur bereits vorliegende Erkrankungen diagnostiziert, sondern zunehmend auch zukünftige Krankheitsrisiken zu erkennen vermag. Damit wird es möglich, (noch) Gesunde vorsorglich zu behandeln.

Wenn es Personalisierter Medizin gelingt, ihre Potenziale zu realisieren und medizinische Behandlungen zugleich gezielter, wirksamer und schonender zu machen, könnte sie die Kosten im Gesundheitswesen senken. Doch mit welchen Herausforderungen konfrontieren diese vorausschauende Heilkunde und ihr Hunger nach Biomarkern, genetischen und anderen Messdaten unsere Gesellschaft und unser Gesundheitswesen? In seiner interdisziplinären Studie analysiert TA-SWISS, Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung, die Chancen und Risiken, die mit der Personalisierten Medizin verbunden sind und leitet daraus eine Reihe von Handlungsempfehlungen zuhanden der politischen Entscheidungsträger ab.

Anwesend sind:

• Sergio Bellucci, Geschäftsführer TA-SWISS
• Anne Eckhardt, Geschäftsführerin von Risicare und Projektleiterin der Studie
• Peter Meier-Abt, Präsident Schweiz. Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW)
• Brigitte Tag, Rechtswissenschaftliches Institut Universität Zürich, TA-SWISS Begleitgruppe

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