MEDICA 2016: Schnellzugang zu gefragten Experten

Damit KMU die mit Forschung und Entwicklung verbundenen Risiken leichter schultern können, stärkt die Bundesregierung den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft mit verschiedenen Förderinitiativen wie „KMU-innovativ: Medizintechnik“ oder dem „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“. Auf der MEDICA präsentiert die Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), ihre Initiativen und Aktivitäten rund um das Thema Innovationsförderung für die Medizintechnik. Die VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Gesundheitswirtschaft des BMBF, organisiert den Messestand im Auftrag des BMBF.

Bereits zum vierten Mal in Folge bietet die Bundesregierung auf der MEDICA in Halle 15/A56 persönliche Innovationsgespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von Behörden und Institutionen an, die im Innovationsumfeld der Medizintechnik eine maßgebliche Rolle spielen. Die Gesprächsangebote richten sich an Unternehmen der Medizintechnik – an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung, Regulatory Affairs, Erstattung oder Produktmanagement.

Welche Anforderungen klinische Prüfungen oder Leistungsbewertungen erfüllen müssen, erklären Vertreter aus dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Antworten auf Fragen rund um die Einreichung von Antragsunterlagen für klinische Studien und das zentrale Erfassungssystem für Medizinprodukte geben Vertreter des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Wie ein Produkt erstattungsfähig wird, erläutern Mitarbeiter des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Vertreter der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG) erläutern das Konformitätsbewertungsverfahren und vermitteln Adressen und Ansprechpartner der Benannten Stellen in Deutschland und Europa. Insbesondere an Start-ups und junge Unternehmen richtet sich das Informationsangebot des German Accelerator Life Sciences (GALS), einer Initiative des BMWi.

Auch zum Thema Forschungs- und Entwicklungsförderung sind Experten vor Ort: Mitarbeiter des Projektträgers Gesundheitswirtschaft des BMBF sowie des Projektträgers ZIM des BMWi informieren über aktuelle Ausschreibungen des Bundes und geben Tipps für die Antragstellung. Außerdem am Stand zu finden: eine Broschüre des neuen Fachprogramms Medizintechnik. Das BMBF hat das Fachprogramm im Mai 2016 veröffentlicht. Es bildet den strategischen Rahmen für die Innovationsförderung des Ministeriums im Bereich Gesundheitswirtschaft.

Wie schon im vergangenen Jahr werden neben den Innovationsgesprächen auch Vorträge für ein breiteres Publikum angeboten. Auf der Agenda stehen etwa „Rahmenbedingungen für klinische Prüfungen“, die „BfArM-Guideline für Medical Apps“ oder die anstehende Medical Device Regulation und wie sich die Branche auf die anstehenden Änderungen einstellen muss.

Im Fokus des Standes steht außerdem die Nationale Informationsplattform Medizintechnik, Medizintechnologie.de. Mit einem InnovationsLOTSEN, einem umfangreichen Datenbankangebot sowie aktuellen Beiträgen über technologische, wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen will die Plattform insbesondere KMU auf dem Laufenden halten und im Innovationsprozess unterstützen. Die VDI Technologiezentrum GmbH setzt die Plattform im Auftrag des BMBF um und wird dabei von Forum Medtech Pharma e.V., dem Netzwerk für Innovationen, unterstützt.

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