Max Rubner-Institut auf der IGW 2015 – Kraftwerk Mensch

Von der Bodenbearbeitung für die Saat bis zur Ernte, von der Verarbeitung, dem Transport bis zur Lagerung im privaten Kühlschrank – an jedem Punkt der Herstellung eines Lebensmittels fließt Energie. Wie viel Energie wann über welchen Weg in Apfel, Pizza und Co. gesteckt wird, wird beispielhaft an der ersten Station des Auftritts des Max Rubner-Instituts auf der Internationalen Grünen Woche 2015 in Berlin gezeigt.

Als sättigender, im Idealfall wohlschmeckender Energiespeicher landet dann das Lebensmittel zum Verzehr auf dem Tisch. Nur noch ein Bruchteil der in das Lebensmittel gesteckten Energie wandert nun Bissen für Bissen und Schluck für Schluck in den Menschen. Wo ist am Ende mehr Energie drin? In den Nudeln oder im Schokosnack? In Fleischwurst oder in Chips? An Station 2 können die Besucher der IGW ihr Wissen testen und gleichzeitig den Bundeslebensmittelschlüssel mit seinen fast unbegrenzten Daten zu dem, was wir essen kennenlernen.

Ein paar Schritte weiter gibt’s was zu probieren. Wie schmeckt Energie eigentlich? An Station 3 steht der Weg der verzehrten Energie im menschlichen Körper im Fokus. Wie viel der Energie wird in Wärme umgewandelt, viele Energie brauchen wir, wenn wir uns Gedanken machen – und was wird aus dem Rest? Braunes und weißes Fettgewebe für was ist es gut und wo liegt das Risiko eines zu großen Energiespeichers im Mensch? Ein Mikroskop zeigt Fettzellen aller Art aus nächster Nähe. Und alle Informationen sind hier garantiert wissenschaftlich belegbar …

Wer den Schritt auf die Waage wagt und seinen BMI professionell bestimmen lässt, weiß, wie viele der unterm Mikroskop hübsch rosa angefärbten Zellen an Bauch, Beine Po versammelt sind … Aber wie wäre es, wenn zehn Kilo mehr dort angesiedelt wären? Einfach den medizinisch geprüften Fatsuit an Station 4 überziehen und versuchen, auf eine Leiter zu klettern oder auch nur vom Sitzen aufzustehen.

Wem es angesichts des Speiseangebots auf der IGW mulmig wird, geht wieder einige Schritte weiter. Eines der beiden einladend bereitstehenden Ergometer besteigen und los geht’s. Mit jedem Tritt in die Pedale sieht man im wahrsten Sinne Brezel, Torte und Chips verschwinden. Leere Kalorien können ungesund sein, doch ganz bestimmt nicht die leckeren Apfelchips, die es am Ende der Tour durch den Energiehaushalt des Menschen vom Max Rubner-Institut zum Mitnehmen gibt.

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