Matcha-Grüntee und seine positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit

In vergangenen Jahrhunderten wurde in Asien die Teeherstellung entdeckt. Das Getränk wurde aufgrund seiner bekömmlichen und gesundheitlichen Wirkung sehr beliebt. Bis heute wird beispielsweise in Japan die Teezeremonie gepflegt. Erfahrene Mönche ernteten einst edle Teesorten des grünen Tees. Insbesondere der Matcha gewinnt jedoch in Deutschland mehr und mehr Anhänger. Denn heute ist es jedem Interessierten möglich, verschiedene Sorten zu probieren und ein Getränk zu genießen, das in früher als Genuss asiatischer Kaiser galt. Doch nicht nur der einzigartige Geschmack von Matcha überzeugt moderne Menschen. Wie andere Grünteesorten auch hat er gesundheitliche Vorteile für die Genießer.

Der Zusammenhang von Ernte, Zubereitung und Genuss

Diese japanische Teesorte verwendeten laut eines Artikels von Katharina Klein in der renommierten Zeitschrift Fit for Fun einst buddhistische Mönche zur Meditation. Matcha wird aus dem Blattfleisch von Grünteeblättern hergestellt. Dies bedeutet, dass beispielsweise Stiele und Blätter aussortiert werden. Der fein gemahlene Tee benötigt eine aufwändige Zucht, bei der die Blätter in den letzten Wochen ihres Wachstums für die optimale Chlorophyllproduktion und die Entwicklung der Aminosäuren beschattet werden.

Daher wird häufig das gemahlene Teepulver gestreckt und falscher Matcha in Umlauf gebracht. Dieser hat weder die gesundheitliche Wirkung noch den einzigartigen, leicht herben, erfrischenden und „grasigen“ Geschmack der echten Teesorte. Daher sollte man verlässliche Dienstleister wie Grüner Tee Koyamaen wählen, wo man neben Original-Matcha und anderen Artikeln mit seinem Geschmack (Drops, Seife) auch das Zubehör für die Zubereitung erwerben kann. Besonders wichtig für die Zubereitung des Matcha ist der Schaumbesen, genannt Chasen. Außerdem wird der edle Tee traditionell in Raku-Teeschalen und mit Bambuslöffeln serviert.

Inhaltsstoffe und gesundheitliche Auswirkungen

Der Matcha verfügt über die Inhaltsstoffe der Sorten, aus denen er gewonnen wird: meist Tencha, zuweilen Gyokuro. Dabei ist zunächst zu erwähnen, dass die in diesem Tee vorkommende Aminosäure L-Theanin das vorhandene Koffein (früher Teein genannt) für den Körper verträglich bindet. Daher kommt die erfrischende und belebende Wirkung des Matcha, die diejenige von Kaffee trotz eines nur halb so großen Koffeingehaltes übertrifft. Menschen können sich dadurch beispielsweise besser konzentrieren.

Weiterhin enthält Matcha etwa 137mal so viele Antioxidantien wie übliche Beutel-Grüntees, seine Oxygen Radical Absorbance Capacity (ORAC)-Rate ist eine der höchsten überhaupt. Dazu kommen Ballaststoffe und Mineralien. Der Tee enthält viel Betakarotin (Vitamin A), welches Stoffwechsel, Haut und Schleimhäuten guttut. Besonders bei einer zusätzlich angewandten, regelmäßigen Gesichtsmassage beugt der Genuss des Tees der Hautalterung vor.

Für Sportler ist darüber hinaus kalt getrunkener Matcha zu empfehlen, da es Muskelkater vorbeugt und Muskelfasern (beispielsweise beim Krafttraining oder Muskelaufbau) vor oxidativen Schäden schützt. Wie andere Grüntee-Sorten auch enthält der edle Tee EGCG-Catechin. Dieses wird auch gegen zellverändernde Krankheiten, also beispielsweise Krebs verschiedener Arten angewandt. Allerdings sollten Menschen, die auf diese positiven, gesundheitlichen Wirkungen Wert legen, auch regelmäßig größere Mengen des Tees trinken. Dabei wird meistens von etwa 0,6 bis 1,5 Liter pro Tag ausgegangen.

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