„MasterFit Pflegewissenschaft 2018“ an der Universität Witten/Herdecke

Das Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke (UW/H) stellt am 22. Juni 2018 den Masterstudiengang Pflegewissenschaft vor. Das Angebot richtet sich an pflegewissenschaftlich Interessierte, die bereits über einen ersten Studienabschluss (Bachelor oder Diplom) verfügen. In der Zeit von 10 bis 16:30 Uhr präsentieren Dozentinnen und Dozenten die Schwerpunkte des Studiengangs und geben einen ersten Einblick. Zudem stehen sie für individuelle Gespräche und eine Karriereberatung zur Verfügung. Darüber hinaus haben alle Interessierten die Möglichkeit, aktuelle Studierende kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Die Veranstaltung ist kostenlos und nicht an eine Studienaufnahme gebunden.

In der zukünftigen Gesundheitsversorgung werden aufgrund der demographischen und ökonomischen Veränderungen der Gesellschaft und des Gesundheitssystems erfahrene und gut qualifizierte Pflegende benötigt. Nur so können Qualität und menschenwürdige Behandlungen gewährleistet werden. Das Department für Pflegewissenschaft antwortet auf diese Herausforderungen seit 2008 mit einem forschungsorientierten Masterstudiengang in Pflegewissenschaft. Dieser wird bei der Veranstaltung „MasterFit“ vorgestellt. Schwerpunkte sind Akutpflege und familienorientierte Pflege.

Berufsperspektiven
Die intensive forschungsmethodische Ausbildung bietet vielfältige berufliche Optionen. Der Studienabschluss ermöglicht neben dem Karriereweg in der Wissenschaft berufliche Tätigkeiten in Ministerien, Behörden sowie in Schlüsselpositionen der Wohlfahrtsverbände. Eine zweiwöchige Expertenkonsultation im internationalen Raum bietet die Möglichkeit, erste Einblicke in diese Positionen zu erhalten und ein berufliches Netzwerk aufzubauen.

Ziele des Studiengangs
Absolventen des Masterstudiengangs Pflegewissenschaft sollen Methoden weiterentwickeln, die pflegerische Praxis analysieren und beispielsweise bei der Einführung und Überprüfung von pflegerischen Standards in der Praxis mitarbeiten. Ebenso soll er Absolventen dazu befähigen, in interdisziplinären Wissenschaftsteams und Expertengremien im Gesundheits- und Sozialwesens zur Lösung komplexer Probleme beizutragen.

Zusammenspiel von Praxis und Theorie
Gemäß den Grundsätzen der UW/H werden die Studierenden intensiv in kleinen Gruppen betreut. Zudem nimmt die Praxis-Theorie-Vernetzung einen herausgehobenen Stellenwert ein. Ziel ist dabei immer, Absolventinnen und Absolventen so zu qualifizieren, dass sie direkt nach dem Studium in ihrer neuen Rolle einsatzfähig sind. Mehr als ein Drittel der Absolventen des Studiengangs gab in einer Alumni-Umfrage an, nach dem Studium den Sprung in eine wissenschaftliche Karriere geschafft zu haben. Ein weiteres Drittel fand nach dem Studium direkt eine Anstellung in leitender Funktion, zum Teil als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer im Sozial- und Gesundheitswesen.

Studium fundamentale
Zu jedem Studiengang an der Universität Witten/Herdecke gehört das Studium fundamentale: An einem Tag der Woche kommen Studierende aller Fächer zusammen, befassen sich mit Kunst und Kultur oder betätigen sich künstlerisch. Das Studium fundamentale wirkt – auch bei den Pflegewissenschaftlern – dem professionellen Tunnelblick entgegen, erweitert den Horizont über die eigenen Fächergrenzen hinweg und bringt neue Ideen.

Anmeldung
Aus organisatorischen Gründen bittet die UW/H um eine Anmeldung zur Veranstaltung „MasterFit“. Interessierte können diese vorzugsweise per E-Mail an Heike Möller richten: heike.moeller@uni-wh.de, Tel.: 02302 / 926-381

Weitere Informationen: www.uni-wh.de/studium/studiengaenge/pflegewissenschaft-msc/

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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