Massives Interesse an demografischer Forschung im russischsprachigen Raum

Am 12. April dieses Jahres veröffentlichte das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung die Studie „Die schrumpfende Weltmacht. Die demografische Zukunft Russlands und der anderen post-sowjetischen Staaten“. Bei der Pressekonferenz im Haus Deutscher Stiftungen präsentierte das Institut neben der deutschen Fassung auch eine englische und eine russische Version. Letztgenannte stieß in Russland auf ein ungewöhnlich großes Interesse. Eine Google-Suche nach dem russischen Titel fördert 170.000 Ergebnisse zu Tage, ein Großteil von ihnen in direktem Zusammenhang mit der Studie. Auch wichtige russische Medien wie die Website Polit.ru haben das Thema aufgegriffen.

Die positive Resonanz manifestiert sich darüber hinaus in den Downloads der Studie von der Website des Berlin-Instituts. Seit der Veröffentlichung ist die Untersuchung mehrere tausend Mal heruntergeladen worden. Die deutsche Version wurde bis heute 2.352 Mal, die englische 658 Mal und die russische 2.262 Mal aufgerufen. Offensichtlich besteht im russischsprachigen Raum ein großer Bedarf an seriöser, nüchterner Information zum demografischen Wandel, der im eigenen Lande so nicht verfügbar ist.

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