Massiv bauen mit Holz

(djd). Die Vorteile eines Massivbaus mit denen eines ökologischen Holzhauses zu verbinden, dafür steht seit einigen Jahren der Baustoff Massivholzmauer. Aus einem Massivholz-Werkstoff lassen sich jetzt auch die Decken im Haus sowie die Bodenplatte über dem Kellergeschoss realisieren. Decken und Böden aus sogenannten Profil-Holz-Elementen (PHE) verbinden die gute Baubiologie und die ökologischen Vorteile von Holz mit den statischen Eigenschaften eines Massivbaus und ermöglichen damit die konsequente Umsetzung eines Massivholzhauses.

Decken schneller und schlanker realisieren

Mineralischen Baustoffen gegenüber bieten die PHE mehrere Vorteile. So besitzt Holz von Haus aus etwa 20-fach bessere Dämmeigenschaften als beispielsweise Beton, was besonders bei der Bodenplatte vorteilhaft ist. So lässt sich die gesamte Konstruktion schlanker, mit weniger Materialaufwand und damit auch preiswerter ausführen. Der Baustoff Holz lässt sich zudem bei nahezu jeder Witterung und Temperatur verarbeiten, winterliche Zwangspausen wie bei Mörtel oder Beton, die bei niedrigen Temperaturen nicht mehr binden, sind damit ausgeschlossen. So können Hausbauer auch in arbeitsärmeren Zeiten Handwerkertermine vereinbaren und unter Umständen sogar bessere Konditionen für die Handwerkerleistungen aushandeln. Trocknungszeiten wie bei Nassbaustoffen gilt es nicht einzuhalten, da die Holz-Deckenelemente trocken verbaut werden.

Unbehandeltes Holz, zu massiven Deckenelementen verarbeitet

Ähnlich wie eine Massivholzmauer bestehen PHE aus unbehandeltem Holz, das auf Spezialmaschinen – nur mit Aluminiumstiften zur Fixierung – zu einem massiven Holzwerkstoff verpresst wird. Sie sind damit gut geeignet für Bauherren, die für ihr Haus konsequent auf den nachwachsenden Rohstoff Holz setzen möchten, ohne auf die Vorteile eines Massivbaus zu verzichten. Unter http://www.massivholzmauer.de finden Bauinteressierte weitere Informationen zum Bauen mit Holz.

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