Marsilius-Vorlesung zum Thema chronische Krankheiten

Pressemitteilung
Heidelberg, 3. Juni 2015

Marsilius-Vorlesung zum Thema chronische Krankheiten
Der Gesundheitswissenschaftler Elio Riboli beschäftigt sich in seinem Vortrag vor allem mit den Einflussfaktoren Ernährung und Lebensstil

Das Thema chronische Krankheiten steht im Mittelpunkt der nächsten Marsilius-Vorlesung an der Universität Heidelberg. Der Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Elio Riboli wird sich insbesondere mit Möglichkeiten der Vorbeugung beschäftigen und dabei die beiden Einflussfaktoren Ernährung und Lebensstil näher beleuchten. Die Veranstaltung mit dem Direktor der School of Public Health am Imperial College London (Großbritannien), zu der das Marsilus-Kolleg der Ruperto Carola einlädt, findet am Donnerstag, 11. Juni 2015, in der Aula der Alten Universität statt. Beginn ist um 16 Uhr. Der englischsprachige Vortrag trägt den Titel „Can we prevent Chronic Desease? The Role of Nutrition and Lifestyle“.

Nach Angaben von Prof. Riboli leiden immer mehr Menschen über lange Zeiträume unter Rückenschmerzen, Depressionen, Bluthochdruck, entzündlichen Erkrankungen der Gelenke oder Atemwegserkrankungen. Dabei ist die Zunahme chronischer Krankheiten wenn auch nicht ausschließlich, so doch zu einem erheblichen Teil auf den demographischen Wandel zurückzuführen, wie der Wissenschaftler betont. Der Umgang damit stellt eine zentrale Herausforderung für unsere alternde Gesellschaft dar. Auch die Kosten für die Gesundheitssysteme sind immens.

Elio Riboli hat in Italien und in den USA Medizin und Gesundheitswissenschaften studiert. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Themen Krebsepidemiologie und Krebsprävention, denen auch seine Professur am Imperial College London gewidmet ist. Prof. Riboli ist einer der Protagonisten der europäischen Initiative „Healthy Living and Active Ageing“ des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT). Sie soll einen Beitrag dazu leisen, die Gesundheit während des gesamten Lebens zu erhalten und ein aktives Altern zu erleichtern. Daran sind auch Heidelberger Wissenschaftler federführend beteiligt.

Kontakt:
Universität Heidelberg
Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de

Scroll to Top