Maligne Lymphome bekämpfen | Professor Dr. Christian Buske wird Präsident der „German Lymphoma Alliance“

Zum lymphatischen System zählen die Lymphknoten, die Mandeln und die Milz, es findet sich allerdings auch im Knochenmark und in vielen anderen Organen. Ein gesundes lymphatisches System wehrt Krankheitserreger ab, entsteht ein Malignes Lymphom kommt es jedoch zu einer raschen und unkontrollierten Vermehrung von Zellen dieses Systems. Ein typisches Symptom für die Erkrankung sind daher geschwollene Lymphknoten. Maligne Lymphome sind keine einheitliche Gruppe von Erkrankungen – es können mindestens 50 Unterarten unterschieden werden. Aufgrund der verschiedenen Krankheitsbilder ist die Diagnose häufig sehr schwer und auch die Behandlungsmöglichkeiten variieren stark. „In der GLA haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Therapieergebnisse für Patientinnen und Patienten mit malignem Lymphom in Deutschland nachhaltig zu verbessern“, erklärt Professor Dr. Christian Buske. Um dieses Ziel zu erreichen, bündele und koordiniere die GLA die vorhandene Expertise in der Lymphomforschung, Diagnostik und Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphomen in Deutschland. Hierdurch bietet die GLA in einer zentralen und unabhängigen Organisation eine aktive Plattform für die translationale und klinische Lymphomforschung in Deutschland. Die Ernennung von Professor Christian Buske spiegelt die Stärke des Universitätsklinikums Ulm als Lymphomstandort wieder. Zusammen mit Professor Dr. Andreas Viardot als Oberarzt der Klinik für Innere Medizin III, der ebenfalls in den Vorstand der GLA gewählt wurde, setzt sich Professor Christian Buske dafür ein, die klinische Versorgung von Lymphompatient*innen am Universitätsklinikum Ulm weiterhin auf höchstem Niveau zu betreiben und ihnen durch Teilnahme an klinischen Studien Zugang zu neuesten Therapien zu ermöglichen.

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