Malerische Häfen und prächtiges Fachwerk

(djd). In der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom locken mit Stade und Buxtehude zwei historische maritime Hansestädte mit romantischen Gassen, idyllischen Häfen und prächtigen Fachwerkhäusern, aber auch vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und jeder Menge kultureller Highlights. Alle Informationen zu diesen und vielen anderen Sehenswürdigkeiten der Region gibt es beim Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe e.V. unter http://www.urlaubsregion-altesland.de und unter Telefon 04142-813838.

Maritime Hansestadt Stade

Auf eine mehr als 1.000-jährige Geschichte kann beispielsweise die Hafen- und Hansestadt Stade zurückblicken. Sie ist wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom und hat sich dennoch bis heute ihren mittelalterlichen Charme bewahrt. Im vom Burggraben eingerahmten Altstadtkern befinden sich nahezu alle Sehenswürdigkeiten. Die alte Hafenanlage aus dem 13. Jahrhundert ist eine der ältesten Europas.

Umgeben von prachtvollen Fachwerkhäusern kann man vom Hafen aus auch den Fischmarkt mit historischem Holzkran und Stadtwaage bewundern. Seit Jahrhunderten bewacht der Schwedenspeicher – einst Getreidespeicher der schwedischen Garnison – die Hafeneinfahrt. Heute zeigt das Museum spannend und multimedial die Stadtgeschichte. Das Kunsthaus Stade wiederum veranstaltet wechselnde Ausstellungen mit Werken namhafter Künstler. Ein Höhepunkt wird 2014 die Ausstellung zu Hermann Hesse sein (bis 11. Mai 2014). Im zentral gelegenen Freilichtmuseum Stade schließlich wird die reiche Geschichte des Alten Landes lebendig präsentiert.

Entlang der Stader Fußgängerzone mit ihren mittelalterlich anmutenden Gassen reihen sich die vielen verzierten Fachwerk-Kaufmannshäuser wie Perlen an einer Kette. Auch das historische Rathaus sowie die beiden Kirchen St. Wilhadi und St. Cosmae et Damiani tragen zum Charme der Stadt bei und zeugen von der Handwerkskunst des 17. Jahrhunderts. Bei einer Stadtführung – etwa „Auf den Spuren der Hanse“ – kann man Stade am anschaulichsten entdecken oder eines der vielen Veranstaltungshighlights auf sich wirken lassen.

Mit Has und Igel durch die Hanse- und Märchenstadt Buxtehude

„Ick bün al hier!“ heißt es auf charmantem Plattdüütsch im Märchen der Gebrüder Grimm vom Wettlauf zwischen Hase und Igel. Buxtehude – Schauplatz des berühmten Wettlaufes – ist in etwa einer halben Stunde mit der S-Bahn von Hamburg aus zu erreichen. Sehenswert ist die historische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, der St. Petri-Kirche und dem Fleth. Noch heute lassen sich dort zum Beispiel auf Straßenschildern und Skulpturen Hinweise auf diese „märchenhafte“ Vergangenheit der Stadt finden. In der über 1.000 Jahre alten Stadt begrenzt noch heute ein alter Festungsgraben die historische Altstadt.

Auf Kopfsteinpflaster geht es vorbei an restaurierten Kaufmannshäusern und kunstvollen Fachwerkgiebeln. Maritime Anziehungspunkte: der alte Hafen/ Fleth als älteste künstlich angelegte Hafenanlage Nordeuropas, Mühle, Stavenort, Kulturforum am Hafen und Zwinger. Buxtehude besitzt ein vielfältiges Kulturleben und ist weit über die Region bekannt für Konzerte, Kleinkunst- und Theaterveranstaltungen. Das Buxtehuder Museum etwa vereint Regionalgeschichte und Kunst: Im Heimatmuseum von 1913 mit seiner malerischen Fachwerkfassade wird Wissenswertes zum Märchen vom Wettlauf von Hase und Igel, zu Wohnkultur und zu alter Handwerkskunst geboten. Im Neubau werden die historische Entwicklung der Stadt und „Buxtehude in der Moderne“ vorgestellt, ergänzt durch zeitgenössische künstlerische Arbeiten.

Blick über die Weite des Elbtals: Kulturstiftung Schloss Agathenburg

Schloss Agathenburg – das ist Geschichte und Kultur pur. Der siegreiche Feldherr Hans Christoph von Königsmarck ließ das barocke Schloss mit Blick über die Weite des Elbtals 1655 nach dem Dreißigjährigen Krieg erbauen. Noch seine Enkelin, die schöne Gräfin Aurora, verbrachte hier unbeschwerte Jugendjahre. Spannend und mit modernen Mitteln erzählt die Königsmarck-Ausstellung vom Glanz und Untergang dieser barocken Grafenfamilie, die für eine kurze aber intensive Zeit die Geschichte Europas mitgestaltete. Heute präsentiert sich Schloss
Agathenburg als historisches Kleinod der Region und als Kulturort mit Konzerten von Klassik bis Jazz, mit Lesungen und Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Der verwunschene Schlosspark mit seinen Teichen und der Rosengarten mit seinen Buchsbaumhecken laden zum Spazierengehen ein.

Mehr Informationen auch zu weiteren kulturellen Schätzen, wie Klosterpark Harsefeld, Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum, Museum Altes Land und Christkinddorf Himmelpforten unter http://www.urlaubsregion-altesland.de.

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