Mainzer Nachwuchsforscher wird Arbeitskreissprecher bei der Deutschen Gesellschaft für Immunologie

Zum ersten Mal seit 20 Jahren wählte der Arbeitskreis „T-Zellen: Subpopulationen und Funktionen“ der Deutschen Gesellschaft für Immunologie einen neuen Sprecher. Die Mitglieder dieser DGfI-Unterorganisation stimmten für den 36-jährigen Mainzer Wissenschaftler Prof. Bopp vom Institut für Immunologie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität. Er tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Michael Lohoff von der Philipps-Universität Marburg an, der nach 20 Jahren sein Amt niedergelegt hat. „Es ist eine große Ehre für mich“, betont Prof. Bopp, den Prof. Lohoff selbst als Nachfolger vorschlug. Er blicke mit großer Neugier den vielschichtigen Aufgaben seines neuen Amtes entgegen, meinte Prof. Bopp. Der Arbeitskreis „T-Zellen: Subpopulationen und Funktionen“ ist mit 437 Mitgliedern der größte innerhalb der DGfI.
Der gebürtige Frankfurter möchte vor allem die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der T-Zell-Forschung und die Außendarstellung des Arbeitskreises vorantreiben. Darüber hinaus leitet er die Organisation des jährlichen Arbeitskreistreffens. Die regelmäßigen Treffen der T-Zell-Forscher mündeten in zahlreichen Kooperationen darunter ein Transregio-Sonderforschungsbereich (SFB) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Zudem wird Prof. Bopp die Planung der kommenden Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für Immunologie unterstützen.
In der immunologischen Forschungslandschaft ist Prof. Bopp als Mitglied des Forschungszentrums Immunologie (FZI) eine bekannte Größe. Im Rahmen seiner bisherigen Wissenschaftlerkarriere erhielt Prof. Bopp eine dreijährige Förderung durch die Carl-Zeiss-Stiftung sowie den Boehringer-Ingelheim-Preis und den Fritz-und-Ursula-Melchers Preis. Prof. Bopp leitet die Arbeitsgruppe für Molekulare Immunologie an der Universitätsmedizin.
Univ.-Prof. Dr. Hansjörg Schild, Direktor des Instituts für Immunologie und Sprecher des FZI, freut sich über die Wahl von Prof. Bopp: „Es ist schön zu sehen, wie die junge Generation von Immunologen Verantwortung innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Immunologie übernimmt.“

Weitere Informationen:
Bildunterschrift: Univ.-Prof. Dr. Tobias Bopp; Foto: Peter Pulkowski

Kontakt:
Univ.-Prof. Dr. Tobias Bopp, Institut für Immunologie, Universitätsmedizin Mainz und Mitglied des Forschungszentrums Immunologie in Mainz; E-Mail: boppt@uni-mainz.de

Univ.-Prof. Dr. Hansjörg Schild, Direktor des Instituts für Immunologie und Sprecher des Forschungszentrums Immunologie (FZI), Universitätsmedizin Mainz;
E-Mail: schild@uni-mainz.de

Pressekontakt
Oliver Kreft, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz, Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de

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