Magnesium wichtig für Herz und andere Organe

Jeder Körper benötigt Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Nicht immer ist erkennbar, wofür diese durch den Organismus verwendet werden – erst das Auftreten bestimmter Symptome deutet auf einen Mangel hin. Ein Defizit an Magnesium wird dagegen relativ schnell bemerkt. Denn das Mineral ist an vielen Funktionen beteiligt, die unsere Gesundheit und Vitalität bewahren.

Magnesium – Baustein des Lebens

Die Knochen, die Muskeln, das Herz und sogar das Gehirn wären lediglich leblose Bestandteile des Körpers, würde ihnen das Magnesium fehlen. Nahezu jedes Organ wird mit dem Vitalstoff gespeist und kann erst beim Vorliegen der erforderlichen Menge seine Tätigkeit reibungslos erfüllen. Im Gegensatz zu anderen Vitaminen und Spurenelementen ist der menschliche Organismus aber nicht fähig, das Magnesium selbst zu bilden. Er ist folglich auf die Zufuhr von außen angewiesen. Rund 400 Milligramm pro Tag benötigt eine erwachsene Person. Ein Teil der Menge wird sofort verwendet und zur Dichte der Knochen, zur Bildung der Haare oder für ein gesundes Herz-Kreislaufsystem genutzt. Die nicht verwerteten Reste lagert der Körper hingegen in seinen Speichern ein.

Erhöhter Bedarf bei Risikogruppen

Allerdings ist darauf zu achten, gerade im Sommer während der Hitzeperioden, beim Sport oder in stressigen Lebenslagen den Verbrauch an Magnesium um etwa zehn bis 20 Prozent zu erhöhen. Schwitzt der Körper oder ist er einer regelmäßigen Anspannung unterworfen, so steigt der Verbrauch des Minerals. Gleiches gilt für Schwangere, chronisch Kranke und Diabetiker. Bei ihnen kann sich die tägliche Dosierung auf 600 Milligramm erhöhen – in Extremfällen wird aber selbst dieser Wert noch überschritten. Insbesondere Diabetes und der Magnesiummangel stehen vielfach in direkter Verbindung. Das Leiden wird dadurch folglich begünstigt – und kann erst dann geheilt werden, wenn langfristige Maßnahmen zur Beendigung des Defizits greifen.

Körperliche Symptome des Mangels

Wird der Organismus mit zu wenig Magnesium versorgt, so stellen sich zahlreiche Erscheinungsbilder ein. Körperlich ist das recht schnell an einem Energieverlust zu spüren. Der Betroffene fühlt sich matt und ausgelaugt, ist auf der Arbeit und im Sport zu keinen Bestleistungen mehr fähig. Die gesamte Muskulatur wird von Schmerzen durchzogen und kann krampfartige Anfälle erleiden. Die Hände und Füße neigen zur gesteigerten Kältempfindlichkeit. Organische Fehlfunktionen werden in einer Anfälligkeit des Magen-Darm-Traktes gesehen: Übelkeit, Erbrechen und Durchfall stellen sich ein. Frauen klagen daneben über Schwierigkeiten der Menstruation. In den schwerwiegenden Stadien kommt es darüber hinaus zu einer Beeinträchtigung im Herz-Kreislaufsystem. Häufig wird hierbei vom Herzrasen berichtet.

Auch die Psyche ist betroffen

Doch nicht alleine der Körper leidet unter einer zu geringen Menge an Magnesium. Denn auch die Seele nimmt in dieser Phase eine erhöhte Müdigkeit wahr. Die Fähigkeit, sich den täglichen Herausforderungen zu stellen, wird deutlich herabgesetzt. Die Leistung des Gehirns erfährt ebenso eine Einschränkung – das Denken fällt schwerer. Der Betroffene begeht vermeidbare Fehler. Es kommt zu Schlafstörungen und zu einer geringen Reizgrenze. Das Nervenkostüm wirkt bereits bei geringen Belastungen angegriffen. Stimmungsschwankungen werden nun häufiger verzeichnet. Kann das Defizit an Magnesium längerfristig nicht behoben werden, so ist auch das Auftreten erster Depressionen möglich, die sich über Wochen hinweg in ihrer Intensität steigern.

Bezugsquellen aus der Nahrung

Der tägliche Bedarf an Magnesium zur Vermeidung des Mangels lässt sich vorwiegend durch eine ausgewogene Ernährung decken. Hier sollten Getreideprodukte, frisches Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchte eine entscheidende Rolle spielen. Übrigens darf in diesem Rahmen gerne auch einmal gesündigt werden: Die heiße Tasse Kakao oder das Stück Schokolade beugen gleichfalls einem Mangel vor. Ebenso empfiehlt es sich, Mohn, Sesam oder Kürbiskerne an das Gebäck zu geben. Auch sie beinhalten hohe Werte des Minerals. Gegen den kleinen Hunger zwischendurch hilft zudem eine große Banane. Sie sättigt und füllt gleichzeitig die Magnesiumspeicher wieder auf. Mit etwas Abwechslung und einem Gespür für die gesunde Ernährung lässt sich ein Defizit also vermeiden. Gesundheit und Vitalität blühen abermals auf.

Viele weiter nützliche Informationen findet man hier: http://www.magnesium.de/

 

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