Lymphom-Studien 2016: Broschüre informiert über aktuelle Studien im Kompetenznetz Maligne Lymphome

Lymphome sind bösartige Tumore des lymphatischen Systems. Fortschritte in der medizinischen Versorgung von Lymphom-Patienten beruhen immer auf der Annahme, dass eine konkrete Maßnahme ein Lymphom besser oder nebenwirkungsärmer bekämpfen kann, als die bislang übliche Therapie. Um Gewissheit darüber zu erlangen, ob diese Maßnahme wirklich einen Fortschritt darstellt und vielen Patienten hilft, werden unter kontrollierten Bedingungen und mit hohen Auflagen für die Patientensicherheit Therapiestudien durchgeführt. Erst durch die in klinischen Studien gewonnenen Daten kann mit höherer Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden, für welche Patienten eine bestimmte Therapie geeignet ist, welchen Nutzen sie hat und mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist.

„Durch unser zunehmendes Verständnis, wie sich Tumorzellen ungebremst vermehren, konnte eine Vielzahl innovativer Medikamente entwickelt werden“, erläutert Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln und KML-Vorstandsvorsitzender, den enormen und sich rasch entwickelnden Erkenntnisgewinn in der Onkologie. „Bei den Lymphomen sind wir teilweise sogar in der Situation, dass für einzelne Tumorarten gleich mehrere neue Wirkstoffe zur Verfügung stehen“, so Hallek. Derzeit führen die 12 Studiengruppen des Kompetenznetzes Maligne Lymphome rund 60 Therapieoptimierungs-Studien durch, in denen nahezu 11.000 Patienten behandelt werden. Bundesweit beteiligen sich rund 650 Behandlungszentren mit 1.300 Ärzten an den Studien des Kompetenznetzes.

Die Herstellung der Broschüre wurde durch einen Sponsorenpool mehrerer pharmazeutischer Unternehmen finanziert. Diese hatten keinen Einfluss auf den Inhalt der Broschüre, der ausschließlich von den KML-Studiengruppen und dem KML erarbeitet wurde. Das Heft „Lymphom-Studien 2016″ kann beim Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) bestellt werden. Die Broschüre und darüber hinausgehende Informationen zu allen Studien finden sich auch im KML-Internetportal unter www.lymphome.de.

Bezugsadresse:

Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V., Uniklinik Köln, D-50924 Köln, Telefon +49 (0)221 478-96000, Fax: +49 (0)221 478-96001, E-Mail: , Internet:

Ansprechpartnerin für die Presse und Fachvertreter:

Silke Hellmich, Information & Kommunikation, Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V., Tel.: +49 (0)221 478-96005, E-Mail:

Im Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) haben sich deutschlandweit Wissenschaftler und Versorgungseinrichtungen zusammengeschlossen, die im Bereich der bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems führend sind. Die Kooperation trägt dazu bei, die Kommunikation und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaftlern, Ärzten und Betroffenen zu verbessern. Das Kompetenznetz Maligne Lymphome ist eines von inzwischen 21 Kompetenznetzen in der Medizin, die auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gegründet wurden.

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